Der Gott von Jesus Christus

veröffentlicht Feb 13, 2017 von Adrian Ebens in Anbetung des wahren Gottes Treffer: 176
Übersetzt von Jutta Deichsel

Wer überwindet, den will ich zu einem Pfeiler im Tempel meines Gottes machen, und er wird nicht mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, welches aus dem Himmel von meinem Gott herabkommt, und meinen Namen, den neuen. Offenbarung 3,12

Es gibt mehrere Stellen im Neuen Testament, wo Jesus sich auf den Vater als Seinen Gott bezieht. Es mag zwar wie eine recht einfache Frage klingen, aber ist der Vater wirklich der Gott von Jesus Christus, und betet Jesus Seinen Vater an?

Die Belohnung, die der Gemeinde Philadelphia angeboten wird, gibt einen klaren Bezug darauf, dass Jesus Seinen Vater Seinen Gott nennt. Dies ist jedoch keineswegs ein Einzelfall.

Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: Eli, Eli, lama sabachthani! das heißt: Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Matthäus 27,46

Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Gehe aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott. Johannes 20,17

Beachte sorgfältig, wie Jesus zu Maria sagt, dass Er zu "meinem Gott und eurem Gott" geht. Ich glaube, dass es die Übersetzung klar genug übermittelt, dass es der gleiche Gott war, von dem Jesus sprach. Der Gott von Jesus Christus ist auch unser Gott. Eine andere Frage, die aufkommt, ist, ob Jesus Seinen Vater tatsächlich anbetet.

und spricht zu ihm: Dieses alles will ich dir geben, wenn du niederfällst und mich anbetest. Da spricht Jesus zu ihm: Hebe dich weg von mir, Satan! Denn es steht geschrieben: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, anbeten und ihm allein dienen!» Matthäus 4,9.10

Jesus spricht zu ihr: Weib, glaube mir, es kommt die Stunde, wo ihr weder auf diesem Berge, noch zu Jerusalem den Vater anbeten werdet. Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen; denn das Heil kommt von den Juden. Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter. Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten. Johannes 4,21-24

Jesus sagt zu der Frau am Jakobsbrunnen: „wir beten an, was wir kennen“, was klar darauf hindeutet, dass Jesus Seinen Vater anbetete. Ich denke, dass nur wenige der Tatsache widersprechen würden, dass das ganze Leben Jesu, dessen die Welt Zeuge wurde, eine fortwährende Handlung der Anbetung Seines Vaters war.

Jesus nannte Seinen Vater Seinen Gott und betete Ihn als Seinen Gott an, aber wir sehen auch, dass der Vater selbst Jesus bezeugte, dass Er Sein Gott war.

«Du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehaßt, darum hat dich, Gott, dein Gott mit Freudenöl gesalbt, mehr als deine Genossen!» Hebräer 1,9

Wenn wir diese einfachen Punkte als Wahrheit anerkennen, dann sind wir mit einer einfachen These konfrontiert:

Der Gott von Jesus Christus ist keine Dreieinigkeit!

Der Einwand könnte erhoben werden, dass Jesus uns mit der Anbetung Seines Vaters nur das Prinzip der richtigen Anbetung demonstrieren wollte. Das würde aber alles nur noch schlimmer machen, weil dann Jesus die Anbetung nur vortäuschen würde, und diese vorgetäuschte Anbetung gälte nicht dem dem wahren Gott der Bibel wie Ihn die Trinitarier darstellen.

Lasst uns noch einen anderen Aspekt beachten. Das Herz des christlichen Glauben ist:

Christus in euch, die Hoffnung der Herrlichkeit. Kolosser 1,27

Ich bin mit Christus gekreuzigt. Ich lebe aber; doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir. Denn was ich jetzt lebe im Fleisch, das lebe ich in dem Glauben des Sohnes Gottes, der mich geliebt hat und sich selbst für mich dargegeben. Galater 2,19.20

Denn wer hat des Herrn Sinn erkannt, daß er ihn belehre? Wir aber haben Christi Sinn. 1.Korinther 2,16

Wenn Christen durch den Glauben des Sohnes Gottes leben, und dieser Glaube wurde ausgedrückt in einen Gott, der keine Dreieinigkeit war, sondern Sein Vater, dann, wenn Christus in unsere Herzen kommt und wir dazu gezogen werden, Gott anzubeten - welchen Gott werden wir anbeten, den Drei-Personen-Gleich-Ewigen-Gott des Adventismus, oder den Gott von Jesus Christus?

Die spontane Reaktion darauf ist das typische: „Willst du damit sagen, dass Jesus nicht Gott ist?!“ Die Bibel gibt uns die einfache Antwort darauf.

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen. Johannes 17,3

so haben wir doch nur einen Gott, den Vater, von welchem alle Dinge sind und wir zu ihm; und einen HERRN, Jesus Christus, durch welchen alle Dinge sind und wir durch ihn. 1.Korinther 8,6

aber von dem Sohn: «Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein gerades Zepter; du hast Gerechtigkeit geliebt und Ungerechtigkeit gehaßt, darum hat dich, Gott, dein Gott mit Freudenöl gesalbt, mehr als deine Genossen!» Hebräer 1,8.9

Der Vater ist der einzige wahre Gott, wie Jesus es so deutlich ausdrückte. Der Vater gab Seinem Sohn ein Erbe, das den Titel "Gott" mit einschloß. Christus ist der Vertreter des Vaters, und der Name des Vaters ist in Ihm. Ich bete ihn an, liebe ihn und diene ihn, weil es der Vater mir so befohlen hat. Deshalb sagt Ellen White so deutlich:

Der Herr Jesus Christus, der eingeborene Sohn des Vater, ist wahrlich Gott in Unendlichkeit, aber nicht in Person. Upward Look 367

Christus war Gott, im wesentlichen und allerhöchsten Sinne. Er war von Ewigkeit her bei Gott, Gott über alles, gesegnet in alle Ewigkeit. Ausgewählte Botschaften, Band 1, S. 261

Das trinitarische Denken hat nur eine Definition für Gott, basiert auf aus sich selbst existierendem Leben und Kraft. Doch die Bibel präsentiert uns eine viel umfassendere Definition und stellt uns den Vater als den aus sich selbst existierenden Gott vor, die Quelle von allem, und Seinen Sohn, der Gott durch Vererbung ist, und das einzige wahre göttliche Vorbild für das gesamte Universum davon ist, wie man dem Vater wahrhaft dient. Ohne den Sohn könnte die Herrschaft des Vaters nicht bestehen bleiben. Deshalb beten wir den Vater und den Sohn im Geist und durch den Geist Gottes an. Durch unsere Anbetung und Verehrung des Sohnes anerkennen und respektieren wir das Gebot des allein wahren Gottes, des Vaters. Darin besteht kein Widerspruch.

Die derzeitige adventistische Definition von Gott ist:

Es ist ein Gott: Vater, Sohn und Heiliger Geist – drei in Einheit verbunden, von Ewigkeit her.

Wenn eine dieser drei Personen nicht präsent ist, dann fällt diese Definition in sich zusammen und die Auffassung von Gott löst sich auf. Viele behaupten, dass jedes der drei Mitglieder Gott aus seinem eigenen Recht sei, aber das steht in direkten Widerspruch zu der obigen Definition. Dann wird behauptet, dass dies ein unbegreifliches Mysterium sei und dem kann ich voll und ganz zustimmen, wobei ich nur hinzufügen möchte, dass mir in der Bibel nirgends gesagt wird, dass ich dieses annehmen soll.

Der derzeitige Gott des Adventismus ist NICHT der Gott von Jesus Christus und nicht der Gott, den Er anbetet. Als Gottes Volk der Übrigen beanspruchen wir, die Gebote Gottes zu halten und den Glauben Jesu zu haben. Doch im Glauben Jesu gibt es keinen Raum für die Dreieinigkeit. Die derzeitige adventistische Definition für Gott ist ein direkter Angriff auf den Gott von Jesus Christus und platziert uns in die entsetzliche Situation, dass wir diesen Vers nicht mehr länger für uns beanspruchen können.

Vater vergib uns, dass wir Deine Gebote brechen und den Glauben Deines Sohnes zurückweisen.