Das Spiegelprinzip - Kapitel 22 - Die ägyptischen Plagen

veröffentlicht Nov 23, 2023 von Adrian Ebens in Der Charakter Gottes

Kapitel 22 - Die ägyptischen Plagen

Und der HERR redete zu Mose und Aaron und sprach: Wenn der Pharao zu euch sagen wird: Tut ein Zeichen, um euch auszuweisen!, so sollst du zu Aaron sagen: Nimm deinen Stab und wirf ihn vor den Pharao hin! — dann wird er zur Schlange werden.

Da gingen Mose und Aaron zum Pharao und handelten genau so, wie der HERR es ihnen geboten hatte. Und Aaron warf seinen Stab vor den Pharao und vor seine Knechte hin, und er wurde zur Schlange.

Da rief der Pharao die Weisen und Zauberkundigen. Und auch die ägyptischen Zauberer taten dasselbe mit ihren Zauberkünsten. Und jeder warf seinen Stab hin, und es wurden Schlangen daraus; aber Aarons Stab verschlang ihre Stäbe. Doch das Herz des Pharao verstockte (verhärtete) sich, und er hörte nicht auf sie, so wie der HERR es gesagt hatte. (2.Mose 7,8-13 Schlachter)

Jesus sagt uns, dass ein böses Geschlecht ein Zeichen begehrt, aber Gott begegnet den Bösen dort, wo sie sind. Er gibt dem Pharao das Zeichen, dass sich ein Stab in eine Schlange verwandelt. Nur Gott hat die Macht, einen Stab in eine Schlange zu verwandeln. Dieses Wunder war für den Pharao sehr bedeutungsvoll, denn es spiegelt die Geschichte des Vaters der ägyptischen Götter, Atum, wider, der alles zerstören und sich in eine Schlange verwandeln würde.

Satan fälschte das Wunder, damit der Pharao eine Ausrede hätte, das von Mose und Aaron gegebene Zeichen zu missachten. Da der Pharao keinen Glauben hatte, fand er immer einen Grund, die geschehenen Wunder zu missachten, genauso wie auch die Pharisäer einen Grund fanden, die Wunder Jesu zu missachten und Ihn zu töten.

Der HERR sagte zu Mose: »Aaron soll seinen Stab nehmen und ihn über alle Gewässer in Ägypten ausstrecken – über alle Flüsse, Kanäle, Sümpfe und Wasserstellen. Dann wird das Wasser in ihnen zu Blut werden. Ja, im ganzen Land soll Blut sein, sogar in den Wasserkrügen aus Holz und Stein!«

Mose und Aaron gehorchten: Vor den Augen des Pharaos und seiner Hofbeamten erhob Aaron seine Hand mit dem Stab und schlug in den Nil. Da wurde das Wasser zu Blut. Die Fische starben, und der Fluss wurde eine stinkende Brühe, so dass die Ägypter sein Wasser nicht mehr trinken konnten. Überall in Ägypten war das Wasser zu Blut geworden. (2.Mose 7,19-21 HFA)

Unser Vater im Himmel bewahrt die ganze Schöpfung. Er reinigt Luft und Wasser und erhält sie für uns. Wenn Sein Geist zurückgezogen wird, folgt sofort der Tod.

Doch wenn Du Dich von ihnen abwendest, müssen sie zu Tode erschrecken. Ja, sie sterben und werden zu Staub, wenn Du ihnen den Lebensatem nimmst.

Doch wenn Du Deinen Geist schickst, wird neues Leben geschaffen, und die Erde kann sich wieder entfalten. (Psalm 104,29.30 HFA)

Hapi war für die Ägypter der androgyne Gott des Nils. Einige der Bezeichnungen für Hapi waren „Herr der Fische und Vögel der Sümpfe“ und „Herr des Flusses, der die Vegetation hervorbringt“. Als Jehova Seine erneuernde Macht zurückzog, wurde Hapi zum Zerstörer der Fische und der Vegetation. Dadurch, dass es aus Aarons Stab hervorging, symbolisierte es die Macht des Gottes Israels über einen der wichtigsten Götter Ägyptens.

Das hebräische Wort für Blut wird symbolisch für Traubensaft verwendet. Jesus verwandelte Wasser in Wein als süßes Symbol für das Evangelium. Wie die jüdischen Führer, die Christus verwarfen, durch den verfluchten Feigenbaum symbolisiert wurden, dem das Leben herausgesaugt wurde, so wurde der Nil zum Äquivalent des Feigenbaums: sein Leben wurde ihm durch den Entzug von Gottes Geist herausgesaugt. Der Nil lag verwüstet da. So wie das Licht erzeugt wird und Dunkelheit die natürliche Folge der Abwesenheit von Licht ist, so war der Fluss, der zu Blut wurde, eine natürliche Folge der Abwesenheit des aufrechterhaltenden Lebens Christi.

Aber warum verwandelte sich das Wasser in Blut? Warum versiegte es nicht einfach oder trocknete aus? In der Offenbarung erfahren wir es.

Und der zweite Engel goss seine Schale aus in das Meer, und es wurde zu Blut wie von einem Toten, und alle lebendigen Wesen starben im Meer. Und der dritte Engel goss seine Schale aus in die Flüsse und in die Wasserquellen, und sie wurden zu Blut.

Und ich hörte den Engel der Gewässer sagen: Gerecht bist Du, o Herr, der Du bist und warst und der Heilige bist, dass Du so gerichtet hast! Denn das Blut der Heiligen und Propheten haben sie vergossen, und Blut hast Du ihnen zu trinken gegeben; denn sie verdienen es! (Offenbarung 16,3-6 Schlachter)

Die Ägypter hatten die Israeliten misshandelt, ihre Säuglinge getötet und sie in den Fluss geworfen. Ein späterer Pharao wird als Schlange/Drache im Fluss beschrieben (Hesekiel 29,3), ein passendes Symbol für einen Mann, der ein solches Werk anführte. Jetzt kam das Blut dieser in den Flüssen getöteten Säuglinge auf sie zurück. Gott brauchte das Wasser nicht willkürlich in Blut zu verwandeln, Er brauchte nur Seinen Geist aus dem Wasser zurückzuziehen, und die Verbrechen der Vergangenheit wurden aufgedeckt.

Gott ließ auch deshalb zu, dass sich das Wasser auf diese Weise manifestierte, weil Blut ein Symbol für das Lösegeld ist, das Christus für die Israeliten zahlen musste. So wie Jesus in der Nacht vor Seinen Leiden am Kreuz Blutstropfen schwitzte, so vergoss Christus Blutstropfen in den Nil als Hinweis auf Seine bevorstehenden Leiden durch den Tod der Erstgeborenen in Ägypten.

Satan vollbrachte ein Wunder, um die Zerstörung der Natur im Nil nachzuahmen. Damit überzeugte Satan den Pharao, dass der Gott Moses diese Zerstörung direkt verursacht hatte, während er dem Pharao außerdem glaubhaft machte, dass seine eigenen Götter immer noch mit Moses' Gott mithalten konnten.

Der HERR sagte zu Mose: »Aaron soll seinen Stab über die Flüsse, Kanäle und Sümpfe ausstrecken! Dann werden unzählige Frösche über Ägypten herfallen.« Aaron streckte seinen Arm mit dem Stab über die Wasserläufe in ganz Ägypten aus; da kamen so viele Frösche heraus, dass kein Stück Land mehr zu sehen war.

Doch den Zauberern des Pharao gelang mit ihrer Magie dasselbe: Auch sie ließen Frösche über Ägypten kommen. (2.Mose 8,1-3 HFA)

Heket war die Fruchtbarkeitsgöttin, die mit den Nilschwemmen verbunden war. Sie wird in Form eines Frosches dargestellt. In der Sprache des Pharaos wurde Heket durch den Schlangenstab in eine Zerstörerin verwandelt. Ihre Fruchtbarkeit schoss ins Unermessliche und überall wimmelte es von Fröschen. Das Gleichgewicht der Natur, das durch Gottes Geist bewahrt wurde, war außer Kontrolle geraten.

Er schickte ihnen Insektenschwärme, die sie plagten, und Frösche, die ihnen Verderben brachten. (Psalm 78,45 HFA)

Das Wort für schickte in diesem Vers steht in der Piel-Form, was loslassen, freilassen, entlassen oder übergeben bedeutet.  Das ist wichtig in Bezug auf unser Erdenfluch-Werkzeug. Gott schickte die Frösche nicht, sondern Er ließ sie los. Das ist auch im Hinblick auf die Schutzmauer bedeutend: Gott ließ zu, dass sich ein Teil der Schutzmauer, die Er durch den Schutz der Engel verschlossen hatte, öffnet. Er öffnete nur einen Teil der Mauer, um dem Pharao eine Warnung zu geben.

Warum ist der Unterschied zwischen dem Schicken und dem Loslassen der Frösche so wichtig? Weil wir, wenn wir in das Angesicht Jesu schauen, Frieden, Ruhe und Ordnung sehen. Wir sehen, wie die Wellen innerhalb ihrer Grenzen gebändigt werden. Die Frösche stehen für Chaos und Unordnung, die von einem anderen Geist ausgehen. Die Erde selbst beginnt auszuspeien wegen der Sünden der Menschen.

Es ist auch von Bedeutung, wie die Frösche in den Plagen der Offenbarung dargestellt werden:

Und ich sah drei böse Geister, die wie Frösche aussahen, aus dem Mund des Drachen, des Tieres und des falschen Propheten springen.

Weil diese Dämonen Zeichen und Wunder taten, veranlassten sie alle Herrscher der Erde, sich an jenem großen Tag Gottes zum Kampf gegen den Allmächtigen zu sammeln. (Offenbarung 16,13.14 Neues Leben)

Als Gott einen Geist der Unordnung in die Froschvermehrung einführte, war das eine Warnung, dass dämonische Geister, die Wunder vollbringen, auf Ägypten losgelassen werden würden? Wir müssen bedenken, dass die Plagen jedes Mal von dem Stab ausgehen, der in eine Schlange verwandelt wurde.

Satan verhärtete das Herz des Pharaos noch weiter, indem er durch seine Handlanger die Frösche nachahmte. Und Satan ist clever, denn indem seine Priester Frösche erscheinen lassen, verleitet er den Pharao zu der Überzeugung, dass Gott aktiv Frösche schickt, um ihn zu bestrafen, anstatt dass Er Seinen Geist zurückzieht und dadurch erlaubt, dass die Unordnung entsteht. Wir wollen noch einmal betonen, dass die Frösche nicht in Unordnung geraten wären, wenn die Ägypter Gottes Gebote gehalten hätten.

Die dritte und vierte Plage beruhen auf demselben Vorgang wie die Plage der Frösche. Der Psalmist fasste sie als von Gott losgelassen oder freigelassen zusammen. Wir erinnern uns, dass Mose dem Pharao angekündigt hatte, dass Gott Pestilenz zulassen würde, wenn das Fest nicht gehalten würde, aber diese Pestilenz war nur eine Folge der Bosheit der Ägypter.

Indem Gott diese Plagen nacheinander zuließ, begrenzte und bremste Er das, was eigentlich auf einmal hätte geschehen müssen. So arbeitet Gott mit uns allen: Er begrenzt die Vielzahl unserer Probleme, damit wir etwas lernen können. Wenn Er sie alle auf einmal auf uns loslassen würde, wären wir überwältigt, und wenn Er nie etwas loslassen würde, würden wir weder Ursache und Wirkung verstehen, noch uns dafür entscheiden, uns mit Ihm versöhnen zu lassen.

Das Interessante an der Mückenplage ist, dass die Zauberer des Pharaos sie offenbar nicht nachahmen konnten. Wenn Satan mithilfe von Zauberei Schlangen und Frösche erscheinen lassen konnte, wäre es für ihn doch ein Leichtes gewesen, Mücken aufkommen zu lassen, wenn er es gewollt hätte. Aber Satan wollte den Anschein erwecken, dass Gott ein größerer Zerstörer ist als er selbst. Es hatte sich gezeigt, dass das Werk Gottes dem des Satans überlegen war. Aber so führte Satan die Menschen nur noch tiefer in die Täuschung.

Gleichzeitig lässt Gott zu, dass Er als Zerstörer erscheint, damit die Nachwelt schließlich erkennen wird, dass diese Eigenschaften menschliches und keinesfalls göttliches Verhalten widerspiegeln.

Die Frösche waren lästig, und der Gestank ihrer verwesenden Körper war unangenehm. Die Mücken waren noch lästiger, doch die Hundsfliegen waren die ersten, die den Ägyptern Schmerzen zufügten. Die Israeliten hatten die ersten drei Plagen wegen ihres Unglaubens gemeinsam mit den Ägyptern ertragen, aber jetzt, wo die Plagen beginnen, den Körper der Menschen zu peinigen, schützen Gottes Engel die Israeliten.

Nur die Provinz Goschen, in der Mein Volk wohnt, werde Ich verschonen. Dort wird keine einzige Fliege zu finden sein. Daran sollst du erkennen, dass Ich der HERR bin, auch hier in diesem Land! Ich werde Mein Volk vor den Fliegenschwärmen verschonen, aber dein Volk werden sie gnadenlos plagen. Schon morgen soll dies geschehen!« (2.Mose 8,18-20 HFA)

Interessanterweise wurden Fliegen mit dem kanaanäischen Gott Beelzebub in Verbindung gebracht, der offenbar ein anderer Name für Baal war.  Das waren große, giftige Fliegen, die einen schmerzhaften Stich verursachten, was ganz typisch ist für den Herrn der Fliegen, Satan.

Während dieser Plage zeigt der Pharao erstmals die Bereitschaft zuzuhören, und bestätigt damit, dass das, was Satan zu Gott über Hiob sagte, auf die meisten Menschen zutrifft:

Der Satan aber antwortete dem HERRN und sprach: Haut für Haut! Ja, alles, was der Mensch hat, gibt er hin für sein Leben;. (Hiob 2,4 Schlachter)

Der Pharao legt Mose Beschränkungen auf und befiehlt, dass Israel in Ägypten opfern soll, anstatt es zu verlassen.

Da rief der Pharao Mose und Aaron zu sich und sagte: »Ihr dürft losziehen und eurem Gott Opfer darbringen – bleibt aber hier im Land!« (2.Mose 8,21 HFA)

Aber sobald Mose dafür betete, dass die Fliegen verschwinden sollten, verhärtete der Pharao sein Herz und änderte seine Meinung.

Die nächste Plage traf ihren gesamten Viehbestand. Wir erinnern uns daran, dass Ägypten sich bereits in eine Lage gebracht hatte, in der die Pestilenz mit Sicherheit ausbrechen würde. Als Gott Israel erklärte, wie wichtig es ist, in Seinen Geboten zu wandeln, sagte Er Folgendes:

Und Ich werde ein Schwert über euch kommen lassen, das die Rache des Bundes vollstrecken wird. Und wenn ihr euch in eure Städte zurückzieht, werde Ich die Pest unter euch senden, und ihr werdet in die Hand des Feindes gegeben werden. (3.Mose 26,25 Züricher)

Somit war die nächste Plage, die über Ägypten losgelassen werden sollte, dass Gott Ägypten „in die Hand des Feindes“ gab:

Da sprach der HERR zu Mose: Geh hinein zum Pharao und sprich zu ihm: So spricht der HERR, der Gott der Hebräer: Lass Mein Volk ziehen, damit es Mir dient! Denn wenn du dich weigerst, sie ziehen zu lassen, und sie weiter aufhältst, siehe, so wird die Hand des HERRN über dein Vieh auf dem Feld kommen, über Pferde, Esel, Kamele, Rinder und Schafe, mit einer sehr schweren Viehseuche. (2.Mose 9,1-3 Schlachter)

Ein Blick in das Antlitz Jesu und wir sehen, dass Er keine Pferde, Esel, Kamele, Schafe und Ziegen mit einer Plage tötet. So steht es in den Psalmen, wie Gott mit der Plage umgeht:

Wer unter dem Schutz des Höchsten wohnt, der kann bei Ihm, dem Allmächtigen, Ruhe finden. Auch ich sage zum HERRN: »Du schenkst mir Zuflucht wie eine sichere Burg! Mein Gott, Dir gehört mein ganzes Vertrauen!« Er bewahrt dich vor versteckten Gefahren und hält jede tödliche Krankheit von dir fern. Wie ein Vogel seine Flügel über die Jungen ausbreitet, so wird Er auch dich stets behüten und dir nahe sein. Seine Treue umgibt dich wie ein starker Schild. (Psalm 91,1-4 HFA)

Hat Gott mit der einen Hand die Tiere der Israeliten geschützt und mit der anderen Hand die Tiere der Ägypter getötet? Dieser Gedanke ist absurd. Wenn wir Christus anschauen, erkennen wir, dass Er alles, was Er berührte, wiederhergestellt hat. Christus ist Leben; Er ist nicht der Urheber von Krankheit und Tod.

Nachdem Satan die Ägypter erst einmal davon überzeugt hatte, dass Gott diese Plagen aktiv verursacht, kann er nun sein Zerstörungswerk in der Gewissheit verrichten, dass Gott dafür verantwortlich gemacht wird - er braucht nur darauf zu warten, dass die Mauer einreißt. Wie Gott zu Israel sagte, ist die Pestilenz ein Zeichen dafür, dass man dem Feind überlassen wurde (3.Mose 26,25), und dieser Feind ist Satan. Gott beschützte das Vieh der Israeliten vor dem Werk Satans, welcher alle Tiere tötete. Hätte der Pharao auf Mose gehört, hätte Gott den Riss in der Mauer verschließen und die Tiere der Ägypter beschützen können. Aber als er sich weigerte zu hören, verbarg Gott Sein Angesicht und fast alle Tiere starben.

Die sechste Plage verursachte äußerst schmerzhafte Geschwüre. Die Symptome dieser Geschwüre finden sich in der Geschichte von Hiob:

Da ging der Satan vom Angesicht des HERRN hinweg; und er (Satan) plagte Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle bis zum Scheitel, sodass Hiob eine Scherbe nahm, um sich damit zu kratzen, während er mitten in der Asche saß. (Hiob 2,7.8 Schlachter)

Das ist das einzige andere Beispiel in der Bibel, wo jemand von Geschwüren befallen wird. Hiobs Frau dachte, Gott sei derjenige, der ihm das angetan hatte:

Seine Frau sagte zu ihm: »Willst du Gott jetzt immer noch die Treue halten? Verfluche Ihn doch und stirb!« (Hiob 2,9 GN)

Wie wir bereits festgestellt haben, bekamen die Ägypter diese Geschwüre, weil sie Gottes Gebote in einem solchen Ausmaß übertraten, dass Satan sie angreifen konnte. Wie bei Hiob begrenzte Gott jedoch die Intensität der Krankheit, die der Feind anrichten konnte.

Die Geschwüre waren ein Dienst des Todes, insbesondere für die ägyptischen Zauberer. Diese Plage erschütterte das Vertrauen des ägyptischen Volkes in ihre Führerschaft und bewies, dass sie das Volk nicht beschützen konnte, denn sie selbst waren davon befallen.

In dem Sinne wurde Christus in Ägypten gekreuzigt, denn in all ihrer Bedrängnis war auch Er bedrängt und in all ihren Leiden litt auch Er. Er spürte ihre großen Qualen, ein Abbild der Qualen Christi im Saal des Pilatus und am Kreuz. Und genau wie beim Kreuz halten die heutigen Bibelleser die Ägypter für „von Gott geschlagen und niedergebeugt“, während in Wirklichkeit Satan für dieses Werk freigelassen wurde, genau wie auch er derjenige war, der hinter den Leiden Christi am Kreuz steckte.

Die nächste Plage ist ein schwerer Hagel, und in dieser Plage gibt es eindeutige Hinweise auf satanische Anschläge.

da Er ihr Vieh schlug mit Hagel und ihre Herden mit Wetterstrahlen;  da Er böse Engel unter sie sandte in Seinem grimmigen Zorn und ließ sie toben und wüten und Leid tun; ... (Psalm 78,49 Luther 1912)

Mehrere Übersetzungen verschleiern die Tatsache, dass böse Engel den Hagel brachten.

… und ihr Vieh dem Hagel preisgab und ihre Herden den Blitzen; als Er gegen sie die Glut Seines Zornes entsandte, Wut und Grimm und Drangsal, eine ausgesandte Schar Verderben bringender Engel. (Psalm 78,49 Schlachter)

Und Er gab ihr Vieh dem Hagel preis und ihre Herden den Blitzen. Er ließ gegen sie los Seines Zornes Glut, Grimm, Verwünschung und Bedrängnis, eine Schar von Unheilsboten. (Psalm 78,49 Elberfelder)

Aber das hebräische Wort ist „bösewird auch in der Formulierung vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ verwendet. Das Buch der Psalmen sagt uns eindeutig, dass Gottes Zorn ausgelöst wurde, was nichts weiter bedeutet, als dass Er sich traurig zurückzieht und den bösen Engeln erlaubt, ihr Werk zu tun.

Es wird uns auch berichtet, dass Gott das Vieh dem Hagel preisgab und nicht, dass Er selbst den Hagel schickte. Dieses Detail ist wichtig. Deshalb war unser lieber Vater im Himmel besorgt um die Hirten und das Vieh.

Aber morgen um diese Zeit werde Ich einen so schweren Hagel schicken, wie man ihn seit Bestehen Ägyptens noch nie erlebt hat. Darum lass dein Vieh in Sicherheit bringen und sorge dafür, dass keiner von deinen Leuten auf freiem Feld bleibt. Denn alle Menschen und Tiere, die nicht unter ein festes Dach flüchten, wird der Hagel erschlagen.‹«

Einige Minister des Pharaos nahmen die Ankündigung des HERRN ernst und brachten ihre Hirten und ihr Vieh in Sicherheit. (2.Mose 9,18-20 GN)

Wenn Gott Ägypten bestrafen wollte, warum versucht Er dann, die Hirten und das Vieh zu retten? Das macht nur dann wirklich Sinn, wenn wir erkennen, dass sich böse Engel versammelten, um sie zu vernichten. Gott versucht weiterhin nur zu retten, während Satan sein Zerstörungswerk verrichtet.

Wenn wir die Bibel sorgfältig lesen und alles berücksichtigen, was darin steht, beginnt sich das Bild zu verändern und wir erkennen Satan als den Mörder entlarvt, der er ist.

Gehen wir noch einmal unsere Werkzeuge durch, wenn wir von dem Hagel lesen. Wenn wir diesen Text außerhalb des Charakters Christi lesen, sehen wir nur einen rachsüchtigen, zornigen Gott, der diejenigen vernichtet, die Ihm nicht gehorchen. Wenn wir in das Angesicht Christi schauen, entdecken wir mehr Texte, die enthüllen, dass böse Engel an diesem Geschehen beteiligt sind. Der Wortlaut der Bibeltexte wird klarer. Wir sehen, dass das Angesicht Gottes verborgen ist, und Satan als derjenige entlarvt wird, der die Zerstörung anrichtet. Wir erkennen, dass der Grund für das Loslassen der bösen Engel darin liegt, dass der Engelschutz durch die Übertretung von Gottes Geboten durch die Ägypter durchbrochen wurde.

Dieser Vorgang wird mit jeder Anwendung unserer Werkzeuge einfacher. Da wir wissen, dass gemäß Offenbarung 11,8 Christus in Ägypten gekreuzigt wurde, suchen wir nach weiteren Zusammenhängen.

Das Unwetter hatte Flachs und Gerste vernichtet, denn die Gerste stand in Ähren, und der Flachs blühte. (2.Mose 9,31 HFA)

Gerste ist das Getreide, das beim Passahfest als Erstlingsgabe geschwungen wurde. Der folgende Vers sagt uns, wer die Erstlingsfrucht darstellt:

Ein jeder aber in seiner Ordnung: Als Erstling Christus; danach die, welche Christus angehören, bei Seiner Wiederkunft. (1.Korinther 15,23 Schlachter)

Das Zerschlagen der Gerstenernte steht für das Zerschlagen Christi, der in der Bedrängnis der Ägypter selbst bedrängt war. Der Gedanke an die Leiden Christi berührt unser Herz. Wir fangen an, das Kreuz in einem viel tieferen Licht zu sehen. Wir erkennen, wie sich Sein Schmerz über alle Zeitalter erstreckt. Er möchte, dass wir das wissen, aber Er möchte uns dieses Wissen auch nicht aufzwingen. Der Geist Gottes ringt mit uns, unser natürliches Verlangen nach Opfern und Gaben aufzugeben, die der menschlichen Vorstellung von Gerechtigkeit entsprechen. Unser Verlangen nach Vergeltung verletzt Ihn, aber Jesus verlangt nicht, dass wir dieses Verlangen gegen unseren Willen aufgeben, sondern hofft, uns den Wert der Liebe und der Vergebung bewusst zu machen.

Wenn wir nach weiteren Verbindungen zum Hagel suchen, entdecken wir Perlen wie diese in den Psalmen. Ein Grund, warum wir in den Psalmen suchen, ist, dass Jesus gezielt darauf hinweist, dass die Psalmen von Ihm sprechen.

Dann sagte Er zu ihnen: »Erinnert euch an das, was Ich euch angekündigt habe, als Ich noch mit euch zusammen war: ›Alles muss sich erfüllen, was bei Mose, bei den Propheten und in den Psalmen über Mich steht.‹« (Lukas 24,44 HFA)

In Psalm 18 finden wir einen Hinweis auf den Hagel. Der erste Teil des Psalms handelt von dem Ringen Christi und führt dann bis zum Kreuz.

Den HERRN, den Hochgelobten, rief Ich an — und Ich wurde von meinen Feinden errettet! Die Fesseln des Todes umfingen Mich, die Ströme Belials schreckten Mich; die Fesseln des Totenreiches umschlangen Mich, es ereilten mich die Fallstricke des Todes. In Meiner Bedrängnis rief Ich den HERRN an und schrie zu Meinem Gott; Er hörte Meine Stimme in Seinem Tempel, Mein Schreien vor Ihm drang zu Seinen Ohren. (Psalm 18,4-7 Schlachter)

Es folgt eine Beschreibung von Gottes Reaktion:

Da bebte und erzitterte die Erde; die Grundfesten der Berge wurden erschüttert und bebten, weil Er zornig war. Rauch stieg auf von Seiner Nase und verzehrendes Feuer aus Seinem Mund; Feuersglut sprühte daraus hervor. Er neigte den Himmel und fuhr herab, und Dunkel war unter Seinen Füßen. Er fuhr auf dem Cherub und flog daher, Er schwebte auf den Flügeln des Windes. Er machte Finsternis zu Seiner Hülle, dunkle Wasser, dichte Wolken zu Seinem Zelt um Sich her. Aus dem Glanz vor Ihm gingen Seine Wolken über von Hagel und Feuersglut. Dann donnerte der HERR in den Himmeln, der Höchste ließ Seine Stimme erschallen — Hagel und Feuersglut. (Psalm 18,8-14 Schlachter)

Das Beben der Erde erinnert uns an das Erdbeben während der Kreuzigung. Die erwähnte Finsternis deutet auf die schreckliche Dunkelheit am Kreuz hin, die von Mittag bis 3 Uhr nachmittags andauerte (Lukas 23,44) und die Gegenwart des Vaters am Kreuz in der Finsternis offenbarte.

Es gäbe hier noch viel mehr zu entdecken, aber wir wollen hervorheben, dass ein wahres Verständnis vom Kreuz viele Teile der Heiligen Schrift miteinander verbindet, die zuvor verborgen waren. Die Plage des Hagels ist mit dem Geschehen am Kreuz verbunden, was uns mehr und mehr erkennen lässt, dass das Kreuz Christi der Schlüssel zu allen Geheimnissen der Bibel ist, in denen Gott bisher als furchtbar gewalttätig erschien. Es ist der Schlüssel, um Seine Beziehung zur Welt zu verstehen und wie alles durch Seinen Sohn Jesus geschieht.

Heuschrecken verwüsteten Ägypten in der achten Plage. Nachdem der Hagel alles zerschlagen hatte, vernichteten die Heuschrecken alles Grüne in Ägypten. In der Offenbarung beinhaltet die fünfte Posaune eine Schar von Heuschrecken. Der Anführer der Heuschrecken wird als Apollyon, der Zerstörer, bezeichnet.

Die Heuschrecken sahen aus wie Schlachtrosse, die in den Kampf ziehen. Auf ihren Köpfen glänzte es, als würden sie goldene Kronen tragen, und ihre Gesichter hatten menschliche Züge. Sie hatten eine Mähne wie Frauenhaar und Zähne wie Löwen. Brustschilde hatten sie wie Eisenpanzer, und ihre Flügelschläge dröhnten wie Streitwagen, die mit vielen Pferden bespannt in die Schlacht ziehen. Sie hatten Schwänze und Stacheln wie Skorpione. Mit ihrem Gift konnten sie die Menschen fünf Monate lang quälen. Als König herrschte über sie der Engel aus dem Abgrund. Auf Hebräisch heißt er Abaddon, auf Griechisch Apollyon. Das bedeutet »Zerstörer«. (Offenbarung 9,7-11 HFA)

Ein Ostwind brachte die Heuschrecken nach Ägypten.

Mose streckte seinen Stab aus, und der HERR ließ einen Ostwind aufkommen, der den ganzen Tag und die folgende Nacht wehte. Am nächsten Morgen hatte der Wind riesige Schwärme von Heuschrecken herangetrieben. (2.Mose 10,13 HFA)

Der Schutz der Engel, der die Winde des Streits zurückhielt, wurde losgelassen, und Satan, der Zerstörer, beraubte Ägypten aller Hoffnung..

Und danach sah ich vier Engel an den vier Enden der Erde stehen, die hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind wehe über die Erde, noch über das Meer, noch über irgendeinen Baum. (Offenbarung 7,1 Schlachter)

Die „Hörer des Wortes, die keine Täter sind“ (Jakobus 1,23), werden es so verstehen, dass Gott persönlich die Heuschrecken schickte, aber die Bibel weist darauf hin, dass Ägypten den Heuschrecken übergeben wurde.

Ihre Ernte überließ [lieferte aus, übergab] Er gefräßigen Heuschrecken, die den Ertrag ihrer Arbeit vernichteten. (Psalm 78,46 HFA)

Pharaos Minister flehten ihn an, die Israeliten ziehen zu lassen, da sie sahen, dass Ägypten zugrunde ging:

Da sagten die Minister zum Pharao: »Wie lange wollen wir uns noch solchen Gefahren aussetzen? Lass die Leute ziehen und dem HERRN, ihrem Gott, ihre Opfer darbringen! Siehst du denn nicht, dass Ägypten zugrunde geht?« (2.Mose 10,7 GN)

Grün ist die Farbe des Lebens und der Hoffnung. Die Heuschrecken löschten alle Hoffnung für Ägypten aus und bereiteten sie darauf vor, in die tiefe dunkle Bedrückung der neunten Plage hinabzusteigen. Satan versuchte auch bei Christus alle Hoffnung auszulöschen, als Er am Kreuz hing. Er erinnerte Christus daran, dass alle Jünger Ihn verlassen hatten. Das ganze Volk hatte sich gegen Ihn gewandt. In der Nacht vor Seiner Kreuzigung stritten sich Seine Jünger darüber, wer der Größte sei. Alle Hoffnung schien verloschen, bis auf zwei grüne Triebe, die in der Person einer Ehebrecherin und eines Diebes auftauchten. Maria hatte Seine Füße gesalbt, und der Dieb am Kreuz bat Jesus, an ihn zu denken, wenn Christus in Sein Königreich käme.

Dieses kleine Licht für Christus wurde durch das flackernde Licht in den Häusern der Israeliten während der Plage der Finsternis symbolisiert.

Mose erhob seine Hand zum Himmel, und eine völlige Finsternis kam über ganz Ägypten. Drei Tage lang blieb es so dunkel, dass keiner den anderen sehen und niemand sein Haus verlassen konnte. Nur wo die Israeliten wohnten, war es hell. (2.Mose 10,22.23 HFA)

Finsternis ist die Macht Satans (Apostelgeschichte. 26,18). Gott ist Licht und in Ihm ist überhaupt keine Finsternis (1.Johannes 1,5). Die Leiden Christi durch die Dezimierung Ägyptens bereiteten Ihm entsetzlichen Kummer. So wie Christus am Kreuz von Finsternis umhüllt war, so war auch Ägypten kurz vor dem Tod ihrer Erstgeborenen in Finsternis gehüllt.

Am Mittag wurde es plötzlich im ganzen Land dunkel. Die Finsternis dauerte drei Stunden. (Lukas 23,44 HFA)

Wenn wir in den Spiegel des Alten Bundes blicken, erkennen wir, wie einer der mächtigsten Götter Ägyptens sich von ihnen abwendet und sie in Finsternis zurücklässt. In den Händen von Mose stellt dies Jehovas Sieg über ihren Beschützer Amun-Re dar.

Im Spiegel des Neuen Bundes ist Christus in Finsternis gehüllt, während Er mit Seinen ägyptischen Kindern leidet. Christus will sie nicht aufgeben und sie nicht verlassen; Er spürt ihre Trübsal, ihren Kummer und ihren Schmerz. Satan hüllt Ägypten in Finsternis und bereitet sich darauf vor, ihnen mit der zehnten Plage seinen tödlichsten Schlag zu versetzen.

Lernt die Welt denn nichts aus der Geschichte von der Finsternis in Ägypten? Scheinbar nicht:

Und der fünfte Engel goss seine Schale aus auf den Thron des Tieres, und dessen Reich wurde verfinstert, und sie zerbissen ihre Zungen vor Schmerz, und sie lästerten den Gott des Himmels wegen ihrer Schmerzen und wegen ihrer Geschwüre, und sie taten nicht Buße von ihren Werken. (Offenbarung 16,10.11 Schlachter)

Auch Ägypten tat nicht Buße, und so mussten viele von ihnen die ägyptische Via Dolorosa gehen, um links und rechts neben Christus geistig gekreuzigt zu werden. Die meisten derjenigen, die unter den letzten Plagen der Offenbarung leiden, werden Christus in ihren letzten Atemzügen verfluchen, aber einige von ihnen werden zu Jesus sagen: „Denke bitte an mich, wenn Du in Dein Reich kommst.“

Das Gleiche wird in den letzten Tagen der Weltgeschichte geschehen. Die Könige der Erde werden die Welt versklaven und sie mit Tyrannei zermürben. Die schwachen Heiligen unter ihnen werden zum Herrn der Heerscharen schreien.

Wohlan nun, ihr Reichen, weint und heult über das Elend, das über euch kommt! Euer Reichtum ist verfault und eure Kleider sind zum Mottenfraß geworden; euer Gold und Silber ist verrostet, und ihr Rost wird gegen euch Zeugnis ablegen und euer Fleisch fressen wie Feuer. Ihr habt Schätze gesammelt in den letzten Tagen! Siehe, der Lohn der Arbeiter, die euch die Felder abgemäht haben, der aber von euch zurückbehalten worden ist, er schreit, und das Rufen der Schnitter ist dem Herrn der Heerscharen zu Ohren gekommen! Ihr habt euch dem Genuss hingegeben und üppig gelebt auf Erden, ihr habt eure Herzen gemästet wie an einem Schlachttag! Ihr habt den Gerechten verurteilt, ihn getötet; er hat euch nicht widerstanden.

So wartet nun geduldig, ihr Brüder, bis zur Wiederkunft des Herrn! Siehe, der Landmann wartet auf die köstliche Frucht der Erde und geduldet sich ihretwegen, bis sie den Früh- und Spätregen empfangen hat. So wartet auch ihr geduldig; stärkt eure Herzen, denn die Wiederkunft des Herrn ist nahe! (Jakobus 5,1-8 Schlachter)

Keine dieser neun Plagen konnte den Pharao dazu bringen, seine Sklaven freizulassen. Das zeigt uns, dass Katastrophen nicht ausreichen, um das menschliche Herz von seiner Sklaverei der Sünde zu befreien. In einer späteren Zeit reagierte Israel ähnlich auf die Ägypter, was zeigt, dass wir alle aus „demselben Holz“ geschnitzt sind.

Wehe euch, ihr abtrünniges Volk! Wie viel Schuld habt ihr auf euch geladen! Eine Bande von Übeltätern seid ihr, durch und durch verdorben. Ihr habt den HERRN verlassen. Voller Verachtung habt ihr dem heiligen Gott Israels den Rücken gekehrt. Seid ihr noch nicht genug bestraft? Müsst ihr euch immer weiter von Gott entfernen?

Ihr seid doch schon an Leib und Seele krank! Von Kopf bis Fuß seid ihr voller Beulen, blutiger Striemen und frischer Wunden. Nichts mehr an euch ist gesund, und keiner ist da, der eure Wunden reinigt, mit Salbe behandelt und verbindet. Euer Land liegt in Trümmern: Die Städte sind verbrannt; ihr müsst zusehen, wie sich Fremde über eure Ernte hermachen, und wenn sie abziehen, sind die Äcker verwüstet! (Jesaja 1,4-7 HFA)

Nur der Tod des erstgeborenen Sohnes des Königs konnte den Geist des Pharaos befriedigen, der völlig unter Satans Kontrolle stand. Wären nur die Erstgeborenen aus den unteren Klassen Ägyptens getötet worden, hätte das nicht ausgereicht, um das Herz des Königs zu bewegen. Allein der Tod des Königssohnes konnte es bewirken.

 

 

Wir werden die weiteren Kapitel dieses Buches nach und nach veröffentlichen, sobald sie fertig übersetzt sind.

Das englische Original: Mirror Principle

Anmerkung: 

Der Autor Adrian Ebens hat in seinem neuen Buch „Das Spiegelprinzip“ (Mirror Principle) vorwiegend die englische Bibelübersetzung „New Living Translation“ benutzt. Um dem in unserer deutschen Übersetzung zu entsprechen, haben wir vorwiegend aus den deutschen Bibelübersetzungen „Hoffnung für Alle“ und aus der „Gute Nachricht Bibel 2018“ zitiert, und auch einige andere Bibelübersetzungen benutzt. Die jeweils benutzte Version ist immer hinter der Bibelvers-Angabe angeführt.

Abkürzungen:

HFA – Hoffnung für Alle

GN – Gute Nachricht Bibel 2018

Schlachter – Schlachter 2000