Maranatha Media: German
Veröffentlicht Dez 18, 2020
Letztes Update Dez 18, 2020
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Barmherzigkeit, nicht Opfer

Unser Vater im Himmel hatte nie ein Bedürfnis nach Opfern für die Sünde. Die Ohren der Menschheit waren für diese Wahrheit nicht offen. Durch Christus können unsere Ohren geöffnet werden, und wir können von falschen Vorstellungen über unseren himmlischen Vater befreit werden.

Warum haben wir uns solange dabei aufgehalten, dass der Mensch mit Gott versöhnt werden muss, und nicht Gott mit dem Menschen? Denn allein darin liegt die Hoffnung des Menschen. Wenn Gott jemals irgendeine Feindschaft in Seinem Herzen gegen den Menschen gehegt hätte, dann würde immer wieder der quälende Gedanke aufkommen: „Vielleicht ist Er noch nicht ausreichend besänftigt, um mich anzunehmen? Sicherlich kann Er jemanden, der so schuldig ist wie ich, nicht lieben.“ Und je mehr eine Person ihre Schuld realisiert, desto größer würden die Zweifel werden. Aber wenn wir erkennen, dass Gott niemals irgendeine Feindschaft gegen uns hegte, sondern uns mit einer ewigen Liebe geliebt hat, und dass Er uns so sehr liebt, dass Er sich selbst in Seinem Sohn für uns gegeben hat, damit wir mit Ihm versöhnt würden, dann können wir freudig ausrufen: „Wenn Gott für uns ist, wer kann gegen uns sein?“ {PTUK 21. September 1893, S. 387.3}