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Die Sicherheit eines liebevollen Beziehungsreichs (Rezension des Buches: Die Weisheit Gottes)

veröffentlicht Okt 23, 2021 von andere in Das ewige Evangelium
Übersetzt von Jutta Deichsel
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Die Sicherheit eines liebevollen Beziehungsreichs (Rezension des Buches: Die Weisheit Gottes)

Ich weiß nicht, wo ich wäre, wenn ich einige wesentliche Dinge, auf die ich im Leben gestoßen bin, ignorieren würde. Kürzlich habe ich das Buch „Die Weisheit Gottes“ von Adrian Ebens gelesen, der jahrelang hart daran gearbeitet hat, all dies zusammenzustellen, um zu zeigen, dass das Wort Gottes verstanden werden kann, wenn man ihm mit der richtigen Einstellung folgt.

Ich fand dieses Buch sehr gut durchdacht und gut geschrieben. Die meisten Menschen würden annehmen, dass dieses Buch mit der Absicht geschrieben wurde, einen bestimmten Glauben zu verteidigen oder gegen jeden zu sein, der eine andere Meinung über die Sohnschaft Jesu Christi hat. Ich glaube jedoch nicht, dass dies der Fall ist. Die Art und Weise, wie der Autor über die Vater-Sohn-Beziehung spricht, bevor und nachdem Satan sie in Frage stellte und dann abfiel, zeigt, dass der Vater, der die Quelle des Lebens ist, sich um das Leben der Menschen kümmert. Adrian Ebens macht deutlich, dass Gott alles durch Seinen Sohn erschaffen hat, was bedeutet, dass das Universum auf Prinzipien von Beziehung funktioniert, und dass Satan, indem er die Weisheit dieser Beziehung in Frage stellte, das Wesen von Gottes Reich und Seiner Herrschaft attackierte.

Dieses Buch kam zu mir an einem Punkt, an dem ich darum kämpfte, die wahre Identität Gottes, des Vaters, und Seines Sohnes Jesus Christus herauszufinden. Ich hatte wirklich Zweifel an der Sohnschaft von Jesus Christus. Das lag daran, dass Jesus unterschiedlich bekannt ist: Die Muslime kennen Ihn als Propheten, die Inder als einen ihrer vielen Götter, die Zeugen Jehovas als den höchsten der erschaffenen Engel, die Unitarier nur als einen Menschen, die Katholiken als den zweiten Gott der Dreifaltigkeit usw. Ich habe jedoch gelernt, dass ich, um die wahre Identität Gottes und Seines Sohnes zu erkennen, Gott nicht selbst herausfinden kann, sondern dass ich Ihm erlauben sollte, mir zu sagen, wer Er ist. Und das liegt an unserer fleischlichen gesinnten Natur (Röm 8,7). Gott ist nicht das, wofür ich Ihn halte, sondern das, was Er sagt, dass Er ist (1.Kor 8,6).

Das Buch hat mir geholfen zu entdecken, dass Gott erstens ein rationales Wesen ist, dem Seine gesamte Schöpfung tief am Herzen liegt, und das sich für jeden Aspekt unseres Lebens interessiert. Er ist durch Seinen Geist immer und überall bei uns anwesend. Er wird als „Unser Vater“ bezeichnet, da Sein Reich auf familiären Bindungen beruht.

Die mächtige Lektion, die ich lernte und von der ich nie zuvor gehört hatte, war, dass Gott allmächtig und allwissend ist, da alles Leben, alle Macht und alle Weisheit von Ihm kommen. In Seiner großen Weisheit hat Er aus sich selbst einen Sohn nach Seinem Ebenbild hervorgebracht, was bedeutet, dass alles, was das Universum braucht, in Seinem Sohn zu finden ist, der zum Kanal für alles wird, was Gott, der Vater, tun würde (Joh 5,26; Kol 2,8-10). Ich hörte immer wieder, wie Menschen versuchten, dies auszudrücken, aber der Wortlaut konnte nicht ganz verstanden werden. Gott sei Dank hat Er Adrian gesegnet, dies zusammenzustellen.

Gott setzte ein erstaunliches Göttliches Muster des Lebens ein, das ich persönlich kennenlernte und erkannte, dass es sich in jedem Aspekt unseres Lebens wiederfindet darin, dass es ein Quelle-Kanal-Prinzip ist. In diesem Sinne wird Jesus die Weisheit Gottes genannt, da Er von Gott hervorgebracht wurde und Jesu Liebe und Hingabe an Seinen Vater dem Rest der Schöpfung weitergegeben wird und ihre Verbindung zu Gott, der Quelle des Lebens, aufrecht erhält. Und nach demselben Muster ist es die Weisheit Christi, die durch Seinen Geist in unsere Herzen kommt und uns lehrt, wie wir lieben, gut sein und dem Vater gehorchen können.

Dieses brillante System hat sich wirklich auf mein Leben ausgewirkt, seit ich erkannt habe, dass die Grundsätze des Reiches Gottes auf Liebe und Entscheidungsfreiheit beruhen. Vorher dachte ich, dass es Macht ist, die alle mächtig macht. Dieses Buch macht einen klaren Unterschied zwischen Autorität und Macht. Gepriesen sei unser Vater, dass Er Seine Autorität Seinem Sohn gegeben hat, damit Er Ihm gleichgestellt ist, und somit hat der Sohn das Recht zu sagen, dass die beiden eins sind.

Das ist der Punkt, an dem ich es nicht richtig verstanden hatte. Jetzt, da ich die Beziehung zwischen dem Vater und dem Sohn erkannt habe, wurde mir klar, warum man durch den Sohn zum Vater kommen soll. Wow! Das hat mich mit Freude erfüllt! Es war nicht aus Furcht wie zuvor, weil der Vater die Sünder so hasst, dass Er es nicht ertragen kann, einen Sünder vor sich zu sehen. Das System, das Er einsetzte, war absolut weise, und Er hat es offenbart durch die Erschaffung von Adam und Eva. Die Angst verflog, und die Antwort auf meine Frage wurde gegeben. Im wirklichen Leben wurde mir klar, dass das, was wir anbeten, nicht einfach Macht ist, sondern eine liebevolle Beziehung zwischen Vater und Sohn.

Das ist das Konzept, das der Teufel vor mir versteckt hat, denn er hat das von Gott gegebene Muster manipuliert, indem er das Gegenteil tat (keine Abhängigkeit, keine Unterordnung, keine Bereitschaft, den Segen von einem anderen zu empfangen). Satan entschied sich, das göttliche Muster (Vater-Sohn; Quelle-Kanal) in Frage zu stellen und beeinflusste uns durch unsere ersten Eltern, eine Lüge über Gott zu glauben. Satan erzählte mir, wie „ich im Ungehorsam gesegnet werden kann“, und dass ich das Leben in mir selbst habe und nicht von der Lebensquelle abhängig sein müsse. Ich befand mich in einer seltsamen Knechtschaft durch etwas, das ich nicht erkennen konnte. Gott sei Dank kam Jesus zu meiner Rettung, und jetzt genieße ich die wahre Freiheit in der Anbetung von Ihm.

Wir sind so geschaffen, dass wir unsere Willenskraft ausüben können. Wir haben die Wahl, und es liegt an uns, uns zu entscheiden. Wenn wir uns für Gott entscheiden, wählen wir das Leben; wenn wir aber unserem eigenen Weg folgen, führt das ins Verderben. Unser Vater in Seiner großen Barmherzigkeit respektiert unsere Entscheidungen, auch wenn es Ihm wehtut, wenn wir auf die Zerstörung zusteuern. Wenn wir den Sohn Gottes ablehnen, töten wir Ihn in unserem Geist, so wie Adam und Eva es taten, als sie einer Lüge Satans glaubten, und das ist so eine Art von Todessehnsucht, denn wenn sich unsere Seelen von der Lebensquelle trennen, sehnen sie sich nach dem Tod.

In Kapitel 9 dieses Buches, Absatz 2, heißt es: „Jesus hatte ein andauerndes Gefühl des Segens durch eine ständige Unterwerfung unter den Willen des Vaters. ... Als Gott Adam und Eva erschuf, musste Er ein Mittel bereitstellen, damit sie ihren Willen ausüben konnten. Er musste ihnen eine Entscheidung anbieten. Ohne die Möglichkeit, zu entscheiden, Gott zu missfallen, gibt es keine Möglichkeit, den Segen zu empfangen, wenn man Ihm gefällt.“ Diese Lektion ließ mich das Prinzip von Ursache und Wirkung verstehen. Dass jede Entscheidung eine gleichwertige und entgegengesetzte Reaktionen nach sich zieht, so dass ich um Führung bitten muss, bevor ich etwas tue.

Der Sohn wird sich dem Vater immer unterordnen und empfängt den Segen des Vaters. Wenn wir Ihn also wertschätzen, indem wir an Seinem Geist der Unterwerfung unter den Vater festhalten, fließt uns mehr Segen zu. Auf diese Weise werden wir Empfänger Seines Segens.

Dieses Buch hat definitiv mein Interesse geweckt. Ich spüre die Absicht, die Adrian Ebens mit dem Schreiben dieses Buches verfolgte, nämlich die Wahrheit über die Vater-Sohn-Beziehung darzulegen. Ich würde es jedem empfehlen, der aufgeschlossen ist und die Realität der vollen Freude an Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der im Schoß des Vaters ist, in einer einfachen und gut gestalteten Struktur, die jeder lesen und verstehen kann, kennen lernen möchte.

Lies das Buch: Die Weisheit Gottes hier