Die Rückkehr des Elia - Kapitel 19 - Eine beziehungsorientierte Hypothese verwenden

veröffentlicht Feb 05, 2019 von Adrian Ebens in Die Rückkehr des Elia Treffer: 116
Übersetzt von F. Bunkus, S. Kronke, J. Deichsel

Das deutsche Übersetzerteam ist dabei, das Buch "The Return of Elijah" - Die Rückkehr des Elia von Bruder Adrian Ebens zu übersetzen. Dies wird ein längerer Prozess sein, deshalb werden wir die einzelnen Kapitel als Artikel veröffentlichen, bis das ganze Buch fertig ist. Seid gesegnet beim Lesen!

Der Hauptteil dieses Buches wurde von Bruder Adrian Ebens in nur zwei Wochen im Juli 2007 geschrieben. Wir veröffentlichen es hier unverändert, obwohl mittlerweile einige neue Erkenntnisse dazugekommen sind.

 

Kapitel 19 - Eine beziehungsorientierte Hypothese verwenden

Lasst uns also zu unserer ursprünglichen trinitarischen Grundannahme zurückkehren mit einer Erkenntnis, dass die zugrundeliegende Hypothese falsch ist und tatsächlich auf menschlicher Argumentation basiert, die herausfließt aus der Lüge „Keineswegs werdet ihr sterben“.

Grundannahme: Die Gottheit besteht aus drei Personen (teilweise wahr).

Verborgene/zugrundeliegende Hypothese:  Göttliche Positionen werden nur Wesen von höchster innewohnender Macht zugeschrieben (völlig falsch).

Da die zugrundeliegende Hypothese völlig falsch ist, wird dies das Verständnis der Grundannahme verfälschen und die Wahrheit Gottes in eine Lüge verwandeln. Solch eine Lüge wird dazu führen, dass wir eher die Kreatur anbeten als den Schöpfer (Römer 1,25).

Lasst uns diese Sache mit einer beziehungsorientierten Hypothese umformulieren:

Grundannahme: Die Gottheit besteht aus drei Personen (teilweise wahr).

Verborgene/zugrundeliegende Hypothese: Göttliche Positionen werden nur vom Vater durch beziehungsabhängige Vererbung zugeschrieben (wahr).

In diesem Szenario ist es Gott, der bestimmt, wer und wie jemand oder etwas göttlich ist. Es ist Sein Recht allein, das zu bestimmen; der Mensch hat kein Recht, Gott seine Ideen von Göttlichkeit aufzuerlegen. Eine solche Auferlegung kommt dem Götzendienst gleich.

Beachte folgende Aussage:

Diese Worte erläutern den erhabenen Grundsatz, auf dem das Leben des Alls beruht. Christus erhielt alles von Gott, er nahm aber lediglich, um seinerseits zu schenken. So wird auch in den himmlischen Vorhöfen verfahren, das gilt auch für Jesu Dienst für alle Geschöpfe: durch den geliebten Sohn wird das Leben des Vaters allem zuteil; über den Sohn kehrt es als Lobpreis und fröhlicher Dienst wieder zum Vater zurück, eine Flut der Liebe gleichsam, die zum erhabenen Ursprung aller Dinge zurückströmt. Durch Christus wird somit der Kreislauf des Segens geschlossen, das Wesen des Gebers aller Dinge und das Gesetz des Lebens enthüllt. {LJ 11.1}

Diese Aussage macht absolut Sinn auf der Basis unserer zugrundeliegenden Hypothese. Der Vater ist die Quelle des Lebens (Jeremia 2,13). Dieses Leben strömt vom Vater aus und durch den Sohn hinaus in das Universum. Das wird in 1.Korinther 8,6 deutlich dargestellt.

so gibt es für uns doch nur einen Gott, den Vater, von dem alle Dinge sind und wir für ihn; und einen Herrn, Jesus Christus, durch den alle Dinge sind, und wir durch ihn. 1.Korinther 8,6

Wenn wir die obige Passage mit einer anderen im Epheserbrief vergleichen, wird das Bild noch klarer.

Ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung; 5 ein Herr, ein Glaube, eine Taufe; 6 ein Gott und Vater aller, über allen und durch alle und in euch allen. Epheser 4,4-6

Der eine Gott ist eindeutig der Vater, und der eine Herr ist Jesus Christus. Einige haben versucht, das zu widerlegen, indem sie behaupten, dass wenn Jesus der eine Herr ist, dann ist der Vater davon ausgeschlossen, Herr zu sein. Wieder basiert diese Argumentationsweise auf dem Denken von einer unabhängigen inneren Lebensquelle. Jesus ist Herr, weil Herrschaft vom Vater kam. Der Sohn erbte diese Herrschaft und übt das Amt für den Vater aus. Zu versuchen, eine gleich-ewige Dreieinigkeit aus den obigen Versen zu beweisen, erzeugt Verwirrung und Untreue in Bezug auf diese Texte.

Ein Abschnitt, der oft benutzt wird, um zu zeigen, dass Christus völlig eigenständig vom Vater ist, ist dieser:

In Ihm war Leben, ursprünglich, nicht geliehen, nicht abgeleitet. Dieses Leben ist dem Menschen nicht zu eigen. Er kann es nur durch Jesus Christus besitzen. Er kann es nicht verdienen; es wird ihm kostenlos als Geschenk gegeben, wenn er an Jesus Christus als seinen persönlichen Erlöser glaubt. „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen." (Johannes 17,3). Dies ist die offene Lebensquelle für die Welt. {1 Selected Messages 296}

Mein vorheriges Verständnis der obigen Textstelle war, dass Christus eigenständiges Leben getrennt vom Vater hatte. Der Ausdruck „Leben, ursprünglich, nicht geliehen, nicht abgeleitet“ scheint ziemlich eindeutig, aber in der Vergangenheit war meine zugrundeliegende Hypothese verborgen. Ich deutete diese Textstelle durch das Objektiv von selbsterzeugter innewohnender Kraft anstatt beziehungsabhängiger innewohnender Kraft.

Beachte, wie es heißt, dass IN Christus ursprüngliches, nicht geliehenes, nicht abgeleitetes Leben war, aber es sagt nicht, wie dieses Leben da hinkam. Da es uns nicht sagt, wie es da hinkam, offenbart sich unsere zugrundeliegende Hypothese sofort in unserem Verständnis, wie es da hinkam. Anders ausgedrückt, die Worte „ursprünglich, nicht geliehen, nicht abgeleitet“ werden entweder eine leistungsorientierte oder eine beziehungsorientierte Annahme mit sich bringen. Wenn wir den leistungsorientierten Ansatz annehmen, dann wird diese Textstelle mit Sicherheit fordern, dass Christus eine zweite vom Vater unabhängige Lebensquelle erzeugt hat. Wenn wir das beziehungsorientierte Modell anwenden, dann wird das vom Vater zum Sohn ausströmende Leben als ursprünglich, nicht geliehen, nicht abgeleitet bewahrt, weil sie es in der Vertrautheit und Einheit ihrer Beziehung miteinander teilen. Dies wird zu einer Aussage über die Nähe in der Beziehung von Vater und Sohn und die Fülle, die der Vater dem Sohn gegeben hat. Denke daran, dass Ellen White nicht sagte: „Christus erzeugte in und aus sich selbst, getrennt vom Vater, ursprüngliches, nicht geliehenes, nicht abgeleitetes Leben“. Sie sagt einfach, „IN Christus war ursprüngliches, nicht geliehenes, nicht abgeleitetes Leben“. Wir dürfen in den Text keine falsche verborgene Hypothese hineinlesen.

Johannes 5,26 sagt uns: Denn wie der Vater das Leben (ursprünglich, nicht geliehen, nicht abgeleitet) in sich selbst hat, so hat Er auch dem Sohn verliehen, das Leben (ursprünglich, nicht geliehen, nicht abgeleitet) in sich selbst zu haben. Also ist es innewohnend in Christus, aber der Vater gab es Ihm als Teil Seines Erbes. Wir haben es nicht von Natur aus, aber wir können es von der Quelle des Lebens durch die Beziehung mit Christus empfangen. Das ist genau, was Ellen White sagt. Was für eine wunderbare Aussage!1

Diese Wahrheit kommt auch in der folgenden Aussage zum Ausdruck.

Der König des Universums berief die himmlischen Heerscharen vor sich, damit er in ihrer Gegenwart die wahre Stellung seines Sohnes darlegen und das Verhältnis aufzeigen konnte, das er zu allen geschaffenen Wesen unterhielt. Der Sohn Gottes teilte den Thron mit dem Vater, und die Herrlichkeit des Ewigen, aus sich Lebenden umschloß sie beide. PP 12,2

Diese Aussage spricht davon, dass der Vater die wahre Stellung Seines Sohnes darlegt und die Beziehung zeigt, die Er zu allen Geschöpfen unterhält. Das muss dann gewiss auch darstellen, wer der Sohn Gottes wirklich ist. Hier ist die Stelle, wo Ellen White den Rat der drei Mitglieder erwähnen müsste und die Rollen, die sie annahmen, um die Liebe Gottes darzustellen. Aber nichts dergleichen wird angedeutet. Vielmehr macht Ellen White die unmissverständliche Bemerkung, dass „der Sohn Gottes den Thron mit dem Vater teilte und die Herrlichkeit des Ewigen, aus sich Lebenden beide umschloss.“ Natürlich muss mit dem „aus sich Lebenden“ der Vater gemeint sein, und dass die Herrlichkeit des Vaters den Sohn umschloss bedeutet, dass dem Sohn Leben gegeben wurde, wie der Vater Leben hat. Es gibt keinen anderen möglichen Weg, diese Aussagen zu lesen.

Aber Ellen White macht in diesem Zusammenhang weitere Aussagen, die mit einer gleichrangigen Dreieinigkeit nicht vereinbar sind.

Sie fährt fort:

Vor den Bewohnern des Himmels erklärte der König, daß außer Christus, dem Eingeborenen Gottes, niemand seine Absichten ganz begreifen könne und daß ihm die Durchführung seiner Vorhaben übertragen sei. PP 12,2

Christus wird der Eingeborene Gottes genannt im Zusammenhang dessen, was vor Erschaffung der Welt geschah. Sie sagt dann, dass Christus allein Seine Absichten ganz begreifen konnte. Diese Aussagen wurden 1890 verfasst. Sie entstanden nach 1888 und sind eindeutig nicht trinitarisch. Es gab niemals einen Versuch, sie zu korrigieren oder zu verändern, oder zuzugeben, dass diese Aussagen falsch sind. Der ehrliche und aufrichtige Leser kann diese Aussagen nicht ehrlich lesen und glauben, dass Ellen White sich in Richtung eines trinitarischen Glaubens bewegte. So eine Ansicht ist im besten Fall Unwissenheit und im schlimmsten Fall Täuschung.

Kehren wir zu der Aussage hinsichtlich des nicht geliehenen und nicht abgeleiteten Lebens zurück. Einige haben behauptet, wie ich es auch in der Vergangenheit getan habe, dass dies in der Tat eine trinitarische Aussage sein müsste, weil sie M.L. Andreasen von einem auf den Pionieren basierenden „Gottheit“-Gläubigen zu einem Trinitarier bekehrt hatte. Andreasen ging soweit, Ellen White zu besuchen, um zu prüfen, ob sie tatsächlich diese Aussage geschrieben hatte, und er verbrachte drei Wochen in ihrem Haus, um den Wahrheitsgehalt zu prüfen. Aber können wir Andreasens Bekehrung als Grundlage dafür nehmen, was Ellen White gemeint hat? Wenn sie Andreasen erzählt hätte, dass sie es in einem trinitarischen Kontext meinte und selbst Trinitarierin war, dann muss sie vergessen haben, ihrem Sohn mitzuteilen (der viel mehr Zeit mit seiner Mutter verbrachte als Andreasen), dass sie so dachte. 1935 schrieb Willie White:

„In deinem Brief bittest du mich, dir zu sagen, was meinem Verständnis nach die Position meiner Mutter zur Persönlichkeit des Heiligen Geistes war. Das kann ich nicht tun, weil ich ihre Lehren zu dem Thema nie klar verstand. In meinem Geist gab es immer eine gewisse Ratlosigkeit über die Bedeutung ihrer Äußerungen, die meiner oberflächlichen Denkweise etwas verwirrend erschienen. Ich habe es oft bereut, nicht so einen scharfen Verstand zu haben, dass ich diese und andere Verwirrungen lösen kann, und dann erinnere ich mich daran, was Schwester White in „Das Wirken der Apostel“ S. 52 schrieb: „Gegenüber Geheimnissen, die für das menschliche Verständnis zu tief sind, ist Schweigen Gold." {WA 52.1} Ich halte es für das Beste, Diskussionen zu vermeiden, und habe mir vorgenommen, mein Denken Themen zuzuwenden, die leicht zu verstehen sind. Wenn ich die Bibel lese, sehe ich, dass der auferstandene Heiland die Jünger anhauchte und zu ihnen sagte, „Empfangt den Heiligen Geist“. Die Vorstellung, die man von diesem Text erhält, scheint mit der Aussage im „Leben Jesu“ S.667 übereinzustimmen, auch mit 1.Mose 1,2, mit Lukas 1,4, mit Apg.2,4 und auch 8,15 und 10,44. Man könnte noch viel mehr Texte anführen, die im Einklang mit dieser Aussage im „Leben Jesu“ sind.  Die Aussagen und Argumente einiger unserer Prediger in ihren Bemühungen zu beweisen, dass der Heilige Geist ein Individuum ist wie Gott der Vater und Christus, der ewige Sohn, haben mich erstaunt und manchmal auch traurig gemacht. Ein bekannter Lehrer sagte, „Wir können Ihn uns als den Kollegen vorstellen, der hier unten alles am Laufen hält.“ Meine Verwirrung verringerte sich etwas, als ich in einem Wörterbuch las, dass eine der Bedeutungen von „Persönlichkeit“ auch Charakteristik ist. Es ist so ausgedrückt, dass ich daraus schloss, dass es eine Persönlichkeit ohne körperliche Form geben könnte, die der Vater und der Sohn besitzen. Es gibt viele Stellen, die vom Vater und dem Sohn sprechen, und das Fehlen von Texten, die gleichermaßen auf das gemeinsame Wirken vom Vater und dem Heiligen Geist hinweisen oder von Christus und dem Heiligen Geist, hat dazu geführt, dass ich glaube, dass der Geist ohne Individualität der Vertreter von Vater und Sohn im ganzen Universum ist, und dass sie durch den Heiligen Geist in unseren Herzen wohnen und uns eins mit dem Vater und dem Sohn machen. {Brief von W.C. White an H.W. Carr, 30.4.1935}

Willie White glaubte ganz offensichtlich nicht an die Dreieinigkeit aus drei gleichrangigen und gleich-ewigen Wesen. Andreasens Bekehrung zur Trinität als Beweis anzuführen, dass Ellen White die Aussage „ursprünglich, nicht geliehen, nicht abgeleitet“ als trinitarisches Statement gemeint hatte, wäre unklug, da es keine Stelle gibt, wo Andreasen sagt, „Ellen White hat mir gesagt, dass sie Trinitarierin sei, und deshalb bekehrte ich mich.“

Wie wir oben gesehen haben, wenn wir Aussagen betrachten, die Christus als gleichrangig und gleich-ewig mit einer eigenen Lebensquelle darzustellen scheinen, müssen wir uns fragen: „Was ist unsere zugrundeliegende Hypothese?“ Basiert sie auf selbsterzeugter innewohnender Kraft oder auf einer beziehungsabhängigen Erbschaft?

Die meisten unserer Problemstellen in der Bibel und in den Zitaten von Ellen White werden gelöst, wenn wir das tun, und wir können sie im schlichtesten und umfassendsten Zusammenhang lesen. Das ist an sich schon ein Prinzip für das Bibelstudium, das alle bedenken sollten.

Der Verständnisrahmen, der das schlichteste Lesen der Schrift und die umfassendste Anwendung erlaubt, ist die richtigere Position.

Die trinitarische Position erfordert, dass wir Textstellen einschränken und regelmäßig den Texten eine symbolische Bedeutung zuschreiben, um sie passend zu machen. Einige Beispiele:

  1. Sprüche 8 auf die Personifizierung von Weisheit begrenzen.

  2. Den Begriff „eingeboren“ (oder richtig übersetzt: "einzig geboren") auf die Menschwerdung begrenzen.

  3. Den Vers in Johannes 5,26, dass Christus Leben in sich selbst gegeben wurde, auf die Menschwerdung begrenzen.

  4. Den Begriff „Einer“ im symbolischen statt wörtlichen Sinn verwenden.

  5. Die Rollen von Vater und Sohn mehr symbolisch als wörtlich zu sehen.

Die gleichen Prinzipien werden von Sonntagshaltern angewandt, um den Sabbat abzustreiten.

  1. Das Halten der Zehn Gebote auf das Alte Testament begrenzen.

  2. Die Sabbatruhe als rein symbolisch zu sehen statt die wörtliche Bedeutung mit einzuschließen.

  3. Die Gnade auf die Vergebung begrenzen und das siegreiche christliche Leben ablehnen.

Können wir nicht die ganze Bibel ohne all diese Einschränkungen haben, die ihr wegen der Lüge der Schlange auferlegt wurden? Der Mensch kann nur von JEDEM WORT GOTTES leben, nicht von kleinen Abschnitten, die auf verhängnisvollen Hypothesen beruhen.

Wenn wir es erlauben, die Bibel schlicht in einem beziehungsorientierten Kontext zu lesen, dann ist es ganz natürlich, dass der Sohn buchstäblich der eingeborene oder einzig geborene Sohn Gottes ist. Nur in einem solchen Verständnis kann die folgende Aussage von Ellen White Sinn machen:

Der Herr Jesus Christus, der eingeborene Sohn des Vaters, ist wahrhaft Gott in Unendlichkeit, aber nicht in Persönlichkeit. {The Upward Look 367}

Diese Aussage kann nicht in einem leistungsorientierten Kontext verstanden werden. Das zu tun bedeutet zu glauben, dass Christus nicht wirklich Gott ist. Ein leistungsorientierter Kontext erfordert, dass Christus dem Vater in allen Facetten und in jeder Hinsicht gleich ist. Ein beziehungsorientiertes System erfordert das nicht und befreit uns vom erforderlichen Verdrehen der Schrift, um die Gleichrangigkeit zu bewahren.

Hat man akzeptiert, dass der Sohn der eingeborene Sohn des Vaters ist, führt das zu der Frage, wie wir dann den Heiligen Geist verstehen. Wie passt Er in eine Sichtweise, wo Christus buchstäblich der eingeborene Sohn des Vaters ist? Wir werden das detailliert im Kapitel 21 behandeln, aber zuvor möchte ich einige der Gründe untersuchen, warum ein wirklich geborener Sohn für menschliche Wesen nicht so leicht zu akzeptieren ist.

 

 

Fußnoten:

1 Das gleiche Prinzip trifft auch auf das Konzept von Weisheit zu. Einige argumentieren, dass wenn Christus geboren ist und Christus Weisheit ist, dann war Gott nicht weise, bis Christus geboren wurde. Dieses Argument leugnet den Segensstrom vom Vater zum Sohn. Weisheit hervorzubringen erfordert den einen, der sie hervorbringt, um sie selbst zu besitzen. Der Sohn ist der Gipfel der Weisheit, weil Er der höchste Ausdruck der Weisheit Gottes in der Errichtung Seines Königreichs ist.