Gottes Liebe für Dich

veröffentlicht Jan 11, 2014 von Jutta Deichsel in Gott liebt Dich Treffer: 743

"Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir nach. Und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie werden in Ewigkeit nicht umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reissen. Mein Vater, der sie mir gegeben hat, ist grösser als alle, und niemand kann sie aus meines Vaters Hand reissen."

Johannes 10, 27 - 29

Jesu Liebe für seine Kinder ist ebenso zärtlich wie kraftvoll. Sie ist stärker als der Tod; denn er starb um unsrer Errettung willen und um uns eins zu machen mit ihm — geheimnisvoll und ewiglich. Seine Liebe ist so mächtig, daß sie alle seine Kräfte beherrscht und alle unerschöpflichen Quellen des Himmels in Anspruch nimmt, um seinem Volk Gutes zu tun. Sie ist unveränderlich und ohne Wandel — dieselbe gestern, heute und ewiglich. Wenn auch die Sünde seit Ewigkeit herrschte und diese Liebe zu vereiteln und ihre Ausbreitung auf der Erde zu hemmen versuchte, so fließt sie dennoch wie ein wasserreicher Strom jenen zu, für die Christus gestorben ist.

{RJ 68.1}

 

Christus wird nimmer eine Seele verlassen, für die er gestorben ist. Die Seele mag ihn verlassen und in der Versuchung fallen; er selbst aber wird sich niemals von jemand abwenden, den er durch das Lösegeld seines eigenen Lebens erkauft hat. Würden unsere Augen aufgetan, dann könnten wir Menschen sehen, unter Lasten gebeugt und mit Sorgen beladen, tief bedrückt durchs Leben schreitend, vor Mutlosigkeit bereit, dies Dasein aufzugeben. Dann aber würden wir auch Engel wahrnehmen, die diesen schon am Rande des Abgrundes stehenden Versuchten schnell zu Hilfe eilen. Die Engel vom Himmel weisen die bösen Feinde zurück, die jene Menschen umringen, und führen die Bedrohten auf einen sicheren Pfad. Der zwischen diesen beiden Heerlagern wogende Kampf ist ebenso wirklich wie die von den Heeren dieser Welt geschlagenen Schlachten; doch vom Ausgang dieses Geisterkampfes hängt ewiges Leben ab. 

(BL 98.4)

 

Die Liebe Christi ist eine goldene Kette, die sterbliche Menschen, die an Jesus Christus glauben,an den ewigen Gott bindet. Die Liebe, die der Herr für seine Kinder empfindet, ist höher als alle Erkenntnis. Keine Wissenschaft kann sie erklären oder definieren. Keine menschliche Weisheit kann sie erfassen. Je mehr wir uns dem Einfluss dieser Liebe überlassen, desto sanftmütiger und demütiger werden wir. 

Brief 43, 1896; The S.D.A. Bible Commentary V, 1141. {ICP2 410.4}

 

Christus hat bewiesen, daß seine Liebe stärker war als der Tod. Er erlöste die Menschheit. Obwohl er mit den Mächten der Finsternis gewaltig rang, wurde seine Liebe immer stärker. Er ertrug es, daß sich das Antlitz seines Vaters vor ihm verbarg, bis er mit kummervollem Herzen ausrief: “Mein Gott, mein Gott warum hast du mich verlassen?” Matthäus 27,46. Seine Macht brachte Erlösung. Der Preis für die Erlösung der Menschheit wurde bezahlt, als er am Ende seines Ringens die Worte sprach, die in der ganzen Schöpfung widerzuklingen scheinen: “Es ist vollbracht!”

{Sch1 212.1} 

 

Stärker als der Tod ist die Liebe, mit der Gott sich nach seinen Kindern auf Erden sehnt. In der Hingabe des Sohnes, in dieser einen Gabe, hat er uns den ganzen Himmel geschenkt. Leben, Tod und Vermittlung des Heilandes, der Dienst der Engel, die Vertretung des Geistes, der Vater, wirkend über allem und durch alles, die immerwährende Teilnahme himmlischer Wesen, alles dient der Erlösung der gefallenen Menschheit. 

{WZC 13.1}

 

Alle elterliche Liebe, die von Geschlecht zu Geschlecht durch Menschenherzen geflossen ist, alle Brunnen der Zärtlichkeit, die in einem Menschen aufgebrochen sind, sind im Vergleich mit der unendlichen und unerschöpflichen Liebe Gottes nichts anderes als ein kleines Rinnsal gegenüber dem unermeßlichen Ozean. Die Zunge vermag diese Liebe nicht auszudrücken, die Feder sie nicht zu beschreiben. Wir könnten alle Tage unseres Lebens darüber nachdenken, fleißig in der Schrift suchen, um sie zu begreifen; wir könnten alle von Gott verliehenen Fähigkeiten und Kräfte aufbieten und uns bemühen, die Liebe und Barmherzigkeit des himmlischen Vaters zu erfassen; dennoch bliebe unendlich viel unverstanden. Wir könnten über diese Liebe ein ganzes Menschenalter nachdenken und würden doch niemals die Länge und Breite, die Tiefe und Höhe der Liebe Gottes völlig verstehen, der seinen Sohn dahingab, damit er für die Welt sein Leben ließ. Selbst die Ewigkeit kann sie nie ganz erschließen.

Testimonies for the Church V, 740 (1899). {CKB 214.4}

 

Vor Gott gilt kein Unterschied der Nationalität, Rasse oder Klasse. Er ist der Schöpfer des ganzen Menschengeschlechts. Alle Menschen bilden durch die Schöpfung eine Familie und sind eins durch die Erlösung. Christus kam, um jeden trennenden Zaun, jede Scheidewand fortzunehmen und eine jede Abteilung des Tempels zu öffnen, so daß eine jede Seele freien Zutritt zu Gott haben kann. Seine Liebe ist so weitgehend, so tief, so umfassend, daß sie alles durchdringt. Sie hebt die armen Seelen, die durch Satans Täuschungen betört worden sind, außerhalb dessen Bereich und bringt sie in eine erreichbare Nähe des Thrones Gottes, des Thrones, der von dem Bogen der Verheißung umgeben ist.

 {CGl 381.3} 

 

Jesus sagt zu jedem Wandrer: “Gib mir, mein Sohn, dein Herz.”Sprüche 23,26. “So kehret nun wieder, ihr abtrünnigen Kinder, so will ich euch heilen von eurem Ungehorsam.” Jeremia 3,22. Die Jugend kann nicht wahrhaft glücklich sein ohne die Liebe Jesu, und er wartet mit teilnehmender Zärtlichkeit, die Geständnisse des Verirrten zu hören und seine Reue anzunehmen. Ihm verlangt nach einem Beweis der Dankbarkeit, wie eine Mutter auf das Lächeln der Anerkennung von ihrem geliebten Kinde wartet. Der große Gott lehrt uns, ihn Vater zu nennen; er will, daß wir es begreifen sollen, wie gar ernstlich und zärtlich sein Herz nach uns in allen unsern Mühsalen und Versuchungen verlangt. “Wie sich ein Vater über Kinder erbarmt, so erbarmt sich der Herr über die, so ihn fürchten.” Psalm 103,13. Eher kann eine Mutter ihres Kindleins vergessen, als daß Gott eine ihm vertrauende Seele versäumen sollte.

{DE 186.2} 

 

Umstände mögen Freunde trennen; die ruhelosen Wasser des weiten Meeres mögen zwischen uns und ihnen rauschen, aber keine Umstände, keine Entfernung kann uns von dem Heiland trennen. Wo wir auch sein mögen, er ist zu unserer rechten Hand, uns zu helfen, zu stützen und zu trösten. Größer als die Liebe einer Mutter für ihr Kind ist die Liebe Christi für seine Erlösten. Es ist unser Vorrecht, in seiner Liebe zu ruhen, zu sagen: Ich will ihm vertrauen, denn er gab sein Leben für mich. Menschenliebe mag sich ändern; aber die Liebe Christi kennt keine Veränderung. Wenn wir ihn um Hilfe anrufen, so ist seine Hand ausgestreckt, uns zu erretten.

{FA 74.2}

 

Unendlich ist Gottes Liebe zu den Gläubigen. Seine Fürsorge für sein Erbteil hört niemals auf. Er läßt nicht zu, daß eine andere Trübsal über seine Gemeinde komme als die, die zu ihrer Läuterung, zu ihrem ewigen Heil erforderlich ist. Er wird seine Gemeinde reinigen, wie er auch den Tempel zu Beginn und zum Abschluß seines Dienstes auf Erden reinigte. Alles, was er an Anfechtungen und Prüfungen über seine Gemeinde kommen läßt, dient dazu, daß sie noch engere Gemeinschaft mit ihm sucht und mehr Kraft gewinnt, um den Sieg des Kreuzes in alle Teile der Welt zu tragen. 

Testimonies for the Church IX, 228 (1909). {CKB 110.2}

 

Der die Blumen bildete und den Vögeln ihre lieblichen Stimmen verlieh, spricht: „Schauet die Lilien!“ „Sehet die Vögel ... an!“ An den lieblichen Einzelheiten der Natur kannst du mehr von der Weisheit Gottes lernen, als die Gelehrten wissen. Auf die Blütenblätter der Lilie hat Gott eine Botschaft für dich geschrieben. Er hat sie dort mit Schriftzeichen festgehalten, die dein Herz nur dann entziffern kann, wenn es nicht mehr in die Schule des Zweifels, der Selbstsucht und der nagenden Sorge geht. Die Singvögel und die lieblichen Blumen gaben dir die übersprudelnde Liebe des ewigen Vaterherzens, damit dein Lebenspfad erhellt werde und du glücklich und froh seiest. Du hättest dein Leben auch ohne Blumen und Vögel fristen können; doch Gott gab sich nicht damit zufrieden, dich nur dahinleben zu sehen. Er hat Erde, Luft und Himmel mit vielem Schönen versehen, was dir bezeugt, daß er liebevoll deiner gedenkt. Und doch ist die Pracht der Schöpfung nur ein Abglanz seiner Herrlichkeit. Hat er aber die Natur so reich mit Schönheit bedacht, dich glücklich und froh zu machen, wie kannst du dann zweifeln, daß er dich mit allem Lebensnotwendigen versorgen werde?  (BL 80.5}