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Autor: Adrian Ebens
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Christi vorsintflutliches Kreuz


Paulus sagte, dass er sich vorgenommen hatte, unter euch nichts anderes zu wissen, als nur Jesus Christus, und zwar als Gekreuzigten. Das Kreuz Christi ist offenbart in all den großen Ereignissen der Zerstörung, die in der Schrift verzeichnet sind. In aller Bedrängnis Seiner Kinder ist Christus auch bedrängt.

Am Anfang wurde der Same Christi, der Sein Wort ist, der Frau gegeben, die Seine Gemeinde ist. Während der gesamten Zeit vor der Sintflut plagte sich die Frau und lag in den Wehen, um Christus, die Hoffnung der Herrlichkeit, in ihr zu manifestieren. Aber sie betrübten Seinen Heiligen Geist und unterdrückten die Wahrheit. Sie ertränkten Seine Stimme und verursachten ihm entsetzlichen Kummer.

In der Sprache der Psalmen spricht Christus von Seinem vorsintflutlichen Kreuz in dieser Weise:

Er machte Finsternis zu seinem Gezelt, dunkle Wasser, dichte Wolken zur Hütte um sich her. (Psalm 18,11)

Da sah man Wasserbäche, und die Gründe des Erdbodens wurden aufgedeckt von deinem Schelten, o HERR, von dem Schnauben deines grimmigen Zorns! (Psalm 18,15)

Unser Vater im Himmel benutzt nicht die Androhung des Todes, um uns zum Gehorsam zu zwingen. Sein Gesetz ist eine Abschrift Seines Charakters, und Sein Gesetz sagt: Du sollst nicht töten. In Seinem Tod am Kreuz hat Christus die Lüge vernichtet, dass Gott den Widerspenstigen damit droht, sie zu töten. Das Kreuz offenbart, dass Gott diejenigen, die Ihn ablehnen, ihren eigenen Entscheidungen überlässt. Wie Jerusalem die Römer benutzte, um Christus an das Kreuz zu nageln, und seine Einwohner vierzig Jahre später dann selbst von den Römern an Kreuze genagelt wurden, so hatten die Menschen vor der Sintflut den Geist von Christus ertränkt, und so ertranken sie selbst als Folge ihrer eigenen Handlungsweise.