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Autor: Adrian Ebens
Veröffentlicht: Feb 15, 2017
Geschrieben von: Feb 15, 2017
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Die zeremonielle Trennlinie in der Adventgeschichte

Die Adventgeschichte ist voller Kämpfe und Debatten über das Thema, wann und wo der Alte Bund mit all seinen Riten und Zeremonien begann und endete. Wie alle protestantischen Kirchen, aus denen sie kamen, akzeptierten die Adventisten lange Zeit die verbreitete Ansicht, dass alle alten und jüdischen Dinge mit dem Tod Jesu endeten. Für alle anderen Protestanten galt das auch für den Siebenten-Tags-Sabbat. Das stimmt nicht, sagten die Adventisten, die gerade durch das vierte Gebot neu überzeugt wurden. Das Moralgesetz sei dauerhaft; das Gesetz Moses wurde ans Kreuz genagelt. Aber was ist mit dem Zehnten, berauschendem Alkohol und unreinem Fleisch? Bald wurde eine wachsende Liste an mosaischen Satzungen über die zeremonielle Trennlinie geschoben. Und dann kam 1888. Die Auswirkungen waren unbestreitbar. Etwas musste weichen. Die Frontlinien wurden gezogen und der Rest – nun ja, der Rest ist Geschichte.