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Autor: Adrian Ebens
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Golgatha in Ägypten
 

Als Christus Seinen Vater bat, Seinen Namen zu verherrlichen, antwortete der Vater, dass Er Ihn verherrlicht hat und wiederum verherrlichen wird. Als Gott sprach, meinten manche, es hätte gedonnert, andere jedoch dachten, ein Engel hätte mit Christus gesprochen.

Wenn wir über die Plagen in Ägypten nachdenken, sagen viele, dass es gedonnert hat, doch im Licht des Evangeliums hören wir eine süße engelsgleiche Stimme, die uns das Kreuz von Christus predigt. Das Evangelium wurde Israel genauso gepredigt wie uns (Hebräer 4,2).

Durch Sein Werk der Vermittlung hatte Christus lang für das Volk der Ägypter gebeten. Er stand in der immer größer werdenden Kluft des Abfalls, bis schließlich den Forderungen des Zerstörers nachgegeben werden musste. In dem traurigen Gemetzel von Ägypten hören wir Echos der Schritte des Erlösers zum Kreuz hin. In dem Erheben des Schlangenstabs wurde der Charakter des Zerstörers offenbart, wie auch die selbstlose Liebe von Gott und Seinem Sohn. Wahrlich, in diesem Licht werden alle Menschen zu Christus gezogen.

Schau über den Donner, den Hagel und das Blut hinaus, und erkenne darin ein Portrait des leidenden Sohnes Gottes, um unserer Missetat willen verwundet und um unserer Sünde willen zerschlagen