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Bist du in einer hoffnungslosen Situation?

veröffentlicht Feb 15, 2021 von Robert J. Wieland in Agape
Übersetzt von Jutta Deichsel
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Manchmal geraten wir Menschen in Situationen, die so hoffnungslos und schrecklich erscheinen, dass wir denken, die Hölle selbst könnte nicht schlimmer sein. Es geschieht dann, dass wir unseren Glauben verlieren, unseren Halt an Gott, und dann sind wir wirklich in einem höllischen Zustand.

Dann müssen wir uns daran erinnern (und wir können uns nicht an etwas erinnern, das wir nie gekannt haben, also müssen wir lernen!), dass der Sohn Gottes tatsächlich in der Hölle selbst war. An Pfingsten sprach Petrus von „den Wehen des Todes“, die Jesus festhalten wollten bei Seiner Kreuzigung und Seiner Grablegung; danach zitiert er das Gebet, das Jesus nach Seinem Sieg des Glaubens am Kreuz betete: „Du wirst meine Seele nicht dem Totenreich (der Hölle) preisgeben“ (Apg 2,24-27; das Wort Hölle ist „Hades“ im Griechischen und „Sheol“ im Hebräischen).

In Seiner Inkarnation hatte Christus alles beiseitegelegt, was Seine vorherige Allmacht gewesen war. Indem Er Mensch wurde, „entäußerte Er sich selbst“, entleerte sich, wie man den letzten Tropfen aus einer umgedrehten Flasche heraustropfen lässt (Phil 2,5-7). Der einzige Überrest Seiner Göttlichkeit, der verblieb, war Sein Charakter von Agape, eine himmlische Liebe, die es erwählt, in ihrer Sorge für jemand anderen in die Hölle zu gehen, so dass diese Person nicht in die Hölle gehen muss. Das ist „Liebe“! All die Schmerzen und Wehen, die eine jede verlorene Person im letzten Gericht jemals erfahren wird, hat Jesus durchlebt. Der Psalmist hat recht: Christi Seele war im Sheol, bedroht mit Verwesung (Psalm 16,10), und Petrus verstand das richtig.

Und der Punkt, über den wir nun nachdenken, ist, wenn du das Gefühl hast, dass das, was dir geschieht, nicht schlimmer sein könnte, die Nachricht lautet, dass der Sohn Gottes an deiner Seite die Verzweiflung mitleidet, und diese Nachricht ist gut. Er ist dir noch näher als nur „an deiner Seite“. Er leidet wie du - sogar zu dem unendlichen Ausmaß dessen, was die Hölle sein wird. Er ist auf die intimste Weise eins mit dir.

Deshalb gibt Er dir Worte, an die du glauben kannst; es sind Seine Worte, aber sie werden zu deinen Worten in dem Moment, in dem du dich entscheidest, an Ihn zu glauben:

Ich habe den Herrn allezeit vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht.

Darum freut sich mein Herz, und meine Seele frohlockt,…

denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich (der Hölle) preisgeben...

Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen; vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle, liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich!

Psalm 16,8-11)

Das ist das Licht, das selbst in der Finsternis der Hölle leuchtet. Wie Jesus wirst du sicher ruhen, „denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich oder der Hölle preisgeben.“ (Psalm 16,8-11)

Hadere nicht mit einer Erfahrung, die dein vertrauliches Einssein mit Jesus vertieft!

 

(Aus " "Dial Daily Bread")