Maranatha Media: German

Vor wessen Zorn werden wir errettet?

veröffentlicht Jul 22, 2020 von Robert J. Wieland in Der Charakter Gottes
Übersetzt von Jutta Deichsel
113 Treffer

Vielmehr nun, da wir jetzt durch sein Blut gerechtfertigt sind, werden wir durch ihn gerettet werden vom Zorn. (Römer 5,9)

Ich habe immer irgendwie den Eindruck gewonnen, dass Gott mich richten und verurteilen wird, wenn ich ihm die Gelegenheit dazu gebe. Kann die Botschaft von 1888 mir Licht geben am Ende meines Tunnels?

Die große Maschinerie des Himmels ist hauptsächlich darauf ausgerichtet, Sünder zu retten, und nicht, sie zu verurteilen oder zu verdammen (Joh 3,17). Viele sind überrascht, wenn sie erfahren, dass der Vater es ablehnt, irgendjemanden zu richten, sondern alles Gericht dem Sohn gegeben hat (Joh 5,22). Der Text sagt. dass Er Seine Hände gewaschen hat von jeglichem Gericht, und es in die Hände Christi gegeben hat, weil Er der Menschensohn ist. Deshalb kannst du sicher sein, dass der Vater dich niemals verurteilen wird.

Genauso sicher kannst du dir sein, dass Christus dich nicht verurteilen wird. Er sagt, dass Er es ablehnt, irgendjemand mit Verdammung zu richten. Das einzige Urteil, das Er verkündet, ist die Rechtfertigung, der Freispruch derjenigen, die Sein Kreuz wertschätzen. „Und wenn jemand meine Worte hört und nicht hält, so richte ich ihn nicht; denn ich bin nicht gekommen, um die Welt zu richten, sondern damit ich die Welt rette.“ (Joh 12,47).

Deshalb wird jeder, der letztendlich verurteilt wird, es sein wird durch sein eigenes sich-selbst-belastendes Urteil, weil er beschlossen hat, dem Evangelium nicht zu glauben. „Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tage.“ (Vers 48).

Der „Zorn“, von dem uns der Herr retten möchte, ist nicht „Gottes Zorn“, wie es in einigen modernen falschen Übersetzungen in Römer 5,9 wiedergegeben wird. Gott will uns erretten vor der furchtbaren Erfahrung unseres eigenen Zorns am letzten Tag des Gerichts; davor, uns selbst zu hassen für ein Leben voller Selbstsucht, vergeudeten Gelegenheiten, und vollkommen ungerechtfertigter Rebellion gegen Seine Gnade.

 

Robert J. Wieland {Lighten with His Glory, page 30 chapter 2}