Die Rückkehr des Elia - Kapitel 35 - Meine persönliche Erfahrung

veröffentlicht Jun 24, 2019 von Adrian Ebens in Die Rückkehr des Elia Treffer: 76
Übersetzt von F. Bunkus, S. Kronke, J. Deichsel

Das deutsche Übersetzerteam ist dabei, das Buch "The Return of Elijah" - Die Rückkehr des Elia von Bruder Adrian Ebens zu übersetzen. Dies wird ein längerer Prozess sein, deshalb werden wir die einzelnen Kapitel als Artikel veröffentlichen, bis das ganze Buch fertig ist. Seid gesegnet beim Lesen!

Der Hauptteil dieses Buches wurde von Bruder Adrian Ebens in nur zwei Wochen im Juli 2007 geschrieben. Wir veröffentlichen es hier unverändert, obwohl mittlerweile einige neue Erkenntnisse dazugekommen sind.

 

Teil 7 – Wie sollen wir reagieren?

35. Meine persönliche Erfahrung

Man sagt, dass die Annahme der Wahrheit drei Stufen durchläuft:

  1. Intensiver Widerstand

  2. Sorgfältige Untersuchung

  3. Als völlig einleuchtend angenommen

Genau das ist mir in Bezug auf die Wahrheit über Gott und Seinen Sohn passiert. Ich war vor 14 Jahren zum ersten Mal der Idee ausgesetzt, dass die Dreieinigkeit falsch sei. Es handelte sich um eine siebenstündige Diskussion mit meinen Freunden, die mich ziemlich verstörte. Ich konnte nicht verstehen, wie meine Freunde, die ernsthafte Bibelstudenten waren, die offensichtliche Bibellehre der Dreieinigkeit ablehnen konnten. Meine Reaktionen wurden von einem hohen Maß an Emotionen angetrieben. Ich machte mir Sorgen um meine Freunde, sie fielen in einen Irrglauben und ich wollte sie unbedingt retten. Ich erkannte auch, dass es mich sehr viel kosten würde, solche Überzeugungen zu akzeptieren. Mein hohes Maß an Emotionen veranlasste mich, Dinge zu verdrehen, die sie sagten, um zu beweisen, dass sie falsch waren. Dies ist ein starker Selbstverteidigungsmechanismus, wenn der Kern deines Glaubens herausgefordert wird. Ich habe die Wahrheit über den Sabbat auch mit etlichen Menschen geteilt und hatte auch die Erfahrung, dass Leute oft meine Worte verdrehten in dem Versuch, in ihrem Denken meine Glaubwürdigkeit zu zerstören.

Als ich also vor 14 Jahren zum ersten Mal von der Problematik der Gottheit hörte, gelang es mir, das Gesagte erfolgreich zu verdrehen oder absichtlich misszuverstehen, um meine Position aufrechtzuerhalten. Ich bewegte die Diskussion vom Thema weg auf die Person. Ich fing an, ihre unausgewogene Denkweise zu beobachten. Ich beschwichtigte mich mit meinen anderen trinitarischen Freunden, wenn wir gemeinsam über die verrückten Ideen und den unausgeglichenen Verstand meiner Freunde lachten, die die Gottheit so verstanden wie die Pioniere.

In den nächsten sieben Jahren arbeitete der Herr an meiner Einstellung. Schließlich kam ich zu der Überzeugung, dass, auch wenn ich mit meinen Freunden, die die Dreieinigkeit leugneten, nicht einer Meinung war, es unchristlich von mir wäre, sie zu verspotten und ihre Ideen zu verachten, insbesondere, wenn ich das Thema nicht gründlich für mich selbst untersucht hatte.

Ich ging zu meinen Freunden und entschuldigte mich für meine Einstellung und fing an, mir einige Unterlagen zu diesem Thema anzusehen. Ich war jetzt vom intensiven Widerstand zur zweiten Stufe, der sorgfältigen Untersuchung, übergegangen.

Nachdem ich viele Bücher gelesen hatte, konnte ich erkennen, dass diese Diskussion zumindest zwei Seiten hatte. Ich sah einen Wert in der Klarheit des Vaters und Seines geborenen Sohnes. Ich erinnere mich, dass ich zu einer Zeit niederkniete und sagte: "Herr, wenn das die Wahrheit ist, dann bin ich bereit, es anzunehmen". Aber ein Teil des Materials, das ich las, schien tatsächlich die Göttlichkeit Christi zu schmälern, und es gab Zitate in dem Buch „Evangelisation“ und an anderen Stellen, die eindeutig von drei Personen sprachen. Ich konnte den Konflikt nicht lösen. Die Probleme, die für mich gegen eine auf dem Glauben der Pioniere basierende Gottheit sprachen, waren:

  1. das Zitat: „ursprüngliches, nicht geliehenes, nicht abgeleitetes Leben";

  2. das Zitat: „Es gab nie eine Zeit, in der Christus nicht in enger Gemeinschaft mit dem Vater war“;

  3. das Problem der Gleichrangigkeit des Sohnes und der Bewahrung Seiner Göttlichkeit;

  4. das Problem eines anderen Trösters;

  5. die Erfahrung von M.L. Andreasen;

  6. das Erscheinen von auf dem Glauben der Pioniere basierenden Gottheit-Gläubigen, die andeuteten, dass die Schriften von Ellen White manipuliert wurden;

  7. dass James White gegen Ende seines Lebens erklärte, dass die Sichtweise der Evangelikalen über die Göttlichkeit Christi so nah an seiner war, dass er keinen Sinn darin sah, das Thema zu diskutieren. Dieser Punkt ließ mich glauben, dass auf dem Glauben der Pioniere basierende Gottheit-Gläubige aus einem kleinen Problem ein großes Problem machten;

  8. die Missachtung der Gemeindeleitung durch einige auf dem Glauben der Pioniere basierende Gottheit-Gläubige, die hinter dem Rücken der Pastoren Bücher verteilten und besonders Neubekehrte ins Visier nahmen.

  9. Ich bemerkte, dass einige dieser Gläubigen sagten, dass es keinen Heiligen Geist gäbe;

  10. die Verknüpfung der Omega-Frage mit der Dreieinigkeit. Dies erschien mir unglaublich schwarzseherisch und reißerisch, vor allem, wenn sie beim ersten Kontakt mit einem auf dem Glauben der Pioniere basierenden Gottheit-Gläubigen präsentiert wurden;

  11. den Schwerpunkt dieser Gottheit-Gläubigen auf die Persönlichkeit Gottes sah ich als eine Überbetonung der Mechanismen der Beziehung innerhalb der Gottheit an. Ich konnte nicht erkennen, wie sich das auf den Charakter Gottes auswirkte. Es machte für mich wenig Sinn.

     

Die Dinge, die mich veranlassten, die auf dem Glauben der Pioniere basierende Gottheit zu befürworten, waren:

  1. Johannes 3,16 und Johannes 5,26 und die echten Identitäten von Vater und Sohn. Es schien das Lesen der Bibel einfacher zu machen;

  2. die Haltung unserer Pioniere;

  3. Die Zitate von Ellen White aus „Patriarchen und Propheten“ und „Spirit of Prophecy, Band 1“, die von Christus als dem EINZIGEN Wesen sprechen, der Zugang zum Rat Gottes hatte, und dass Luzifer in der Ehre der Nächste nach Christus war;

  4. die Verse in Sprüche 8, die sich auf die Weisheit beziehen, und in 1.Korinther 1,24.30, die sich auf Christus als die Weisheit beziehen, und E.G.Whites Bestätigung, dass Sprüche 8 sich auf Christus bezieht (PP 34);

  5. die Tatsache, dass Ellen White niemals das Wort Dreieinigkeit oder Trinität verwendet noch gegen die Überzeugungen der Pioniere in diesem Bereich geschrieben hat;

  6. dass die Botschaft der Gerechtigkeit durch den Glauben von Jones und Waggoner zweifellos in einem Rahmen gepredigt wurde, der auf dem Glauben der Pioniere in Bezug auf die Gottheit basierte;

  7. dass Christus kurz nach 1888 hätte kommen können, als der größte Teil der Gemeinde noch eine Sicht der Gottheit hatte, die auf dem Glauben der Pioniere beruhte;

  8. dass die Lehre der Dreieinigkeit die zentrale Lehre Roms ist;

  9. die Vorstellung, dass Gott angeblich ein Rollenspiel betreibt, beunruhigte mich.

Ich war zwiegespalten zu dem Thema und ich konnte es nicht klären. Es gab Aspekte der auf dem Glauben der Pioniere basierenden Sicht der Gottheit, die attraktiv waren, aber es gab immer noch zu viele Hindernisse, die ich nicht auflösen konnte. Während der nächsten sieben Jahre beschloss ich, offen zu bleiben. Ich befürwortete die trinitarische Sichtweise, weil ich keinen anderen Weg sehen konnte, um die Gleichwertigkeit Christi mit dem Vater zu bewahren und das göttliche Sühnopfer zu gewährleisten. Aber ich hatte mittlerweile Verständnis für das Denken derjenigen, die die eine Sicht der Gottheit vertraten, die auf dem Glauben unserer Pioniere basierte. Während dieser Zeit bekam ich mit, dass einige Adventisten wegen dieser Sache aus der Gemeinde ausgeschlossen wurden. Einerseits konnte ich erkennen, dass Menschen, die absichtlich störend wirkten, Material verteilten, konferenz-feindliche Ansichten äußerten und ständig behaupteten, die Gemeinde sei abgefallen, und dabei immer ein missmutiges Gesicht machten, um ihrer selbst willen und um der Gemeinde willen weiterziehen sollten. In Fällen jedoch, in denen die Menschen nur Überzeugungen äußerten, nach Antworten suchten und nicht aggressiv wurden, hatte ich das Gefühl, dass ein Ausschluss dieser Menschen unsere Darlegung der 27 Glaubenspunkte zu einem Credo machte, und das machte mich äußerst nervös.

Ich glaube, dass der Herr in den nächsten sieben Jahren mein Bewusstsein dafür geöffnet hat, wie man die Frage der Gleichheit oder Gleichrangigkeit verstehen kann. Dies war in der Tat das Schlüsselthema. Die Konzepte, die in den ersten sieben Kapiteln dieses Buches beschrieben sind, wurden mir nach und nach klar, und ich begann, die Bedeutung der Sohnschaft in Bezug auf ein Entkommen aus dem leistungsorientierten Denken zu begreifen. Abgesehen von dem unglaublichen neuen Gefühl der Freiheit von Stolz und Angst, das ich zu erleben begann, fing ich auch an, die Bibel und den Geist der Weissagung durch eine völlig neue Brille zu sehen. Mein Schatz und mein Wert verschoben sich allmählich von mir zu meinem Vater. Mein Verstand öffnete sich dann einer tieferen beziehungsorientierten Denkweise. Kapitel 3 in Bezug auf das Gesetz ist ein perfektes Beispiel dafür. Ich begann tatsächlich zu erkennen, wie ich das Gesetz mit meinem Herzen und nicht nur mit meinem Verstand lieben konnte. Es war aufregend.

Ich begann, die Rollen von Männern und Frauen in der Gemeinde zu studieren, da einige Mitglieder der Gemeindeleitung die Akzeptanz von Frauen als ordinierte Pastoren unterstützt hatten. Während ich studierte, dachte ich über die Beziehung zwischen Adam und Eva nach. Adam und Eva sollen nach dem Bilde Gottes geschaffen worden sein. Ich hatte das immer so verstanden, dass jeder Einzelne nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde. Dann bemerkte ich, dass Adam und Eva nicht nur als Individuen, sondern auch als Einheit im Bild Gottes waren. Beachte Folgendes:

Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau. 1.Mose 1,27
Nachdem die Erde und die Tiere darauf erschaffen waren, erfüllten der Vater und der Sohn ihre Absicht, die vor dem Fall Satans festgelegt worden war, den Menschen nach ihrem eigenen Bild zu machen. Sie hatten zusammengearbeitet, um die Erde und alles Lebendige darauf zu erschaffen. Und jetzt sagt Gott zu seinem Sohn: Lasst uns den Menschen nach unserem Bilde machen. {1SP 24}

So wie Eva aus dem Mann hervorkam und Adam die Schöpfung der gesamten Menschheit durch Eva in Gang setzte, so kam Christus aus dem Vater hervor und der Vater schuf das gesamte Universum durch Ihn. Hier erhalten wir einen Einblick in "Sein unsichtbares Wesen, nämlich seine ewige Kraft und Gottheit, die seit Erschaffung der Welt an den Werken durch Nachdenken wahrgenommen werden." (Römer 1,20)

Ich bemerkte auch, dass die Lüge Satans „Keineswegs werdet ihr sterben“ meine Überlegungen zur Bestimmung von Gleichheit beeinflusst hatte. Die Lüge Satans hat mich dazu gebracht, Gleichheit als Machtgleichheit anzusehen, während ich herausfand, dass die Bibel eine Beziehungsgleichheit lehrt. Ich bemerkte, dass Adam aus der Sicht der innewohnenden Macht Eva überlegen war.

  1. Er wurde zuerst geformt;

  2. Er war stärker;

  3. Er war größer;

  1. Er gab Eva ihren Namen.

All diese Dinge würden beweisen, dass Adam überlegen ist, aber aus himmlischer Sicht erhielt Eva alles, was Adam besaß. Sie war durch Vererbung Bein von seinem Bein und Fleisch von seinem Fleisch. Durch ihre Beziehung mit ihm war sie Adam gleich, und die ganze Fülle des menschlichen Hauptes war in ihr. Diese Realität öffnete mir die Augen für den Strom des Lebens, wie er sich in 1.Korinther 11,3 widerspiegelt.

Ich will aber, dass ihr wisst, dass Christus das Haupt jedes Mannes ist, der Mann aber das Haupt der Frau, Gott aber das Haupt des Christus. 1.Korinther 11,3

Anstatt zu zeigen, wer überlegen ist, zeigt dieser Vers den Fluss des Lebens von Gott zum Menschen. Das Leben fließt von Gott zu Christus zum Mann zur Frau. Das zeigte, dass eine Unterordnung unter dein Haupt bedeutet, sich zu öffnen für das Leben, das durch es fließt. An diesem Punkt begann ich zu bemerken, dass die Persönlichkeit oder die Mechanik der Beziehung eine dramatische Auswirkung darauf hat, wie wir das Leben Gottes empfangen.

Ausgerüstet mit den Prinzipien der Beziehungsgleichheit und des Lebensflusses durch einen Kanal begann ich die direkte Beziehung zwischen Gerechtigkeit durch Glauben, der Familienstruktur (männliches Haupt) und der Gottheit zu erkennen. Ich konnte erkennen, dass, wenn wir Christus selbst-existent und vom Vater getrennt ansehen, wir den Fluss der Lebensquelle verwirren und die Rollen von Männern und Frauen verändern, wie sie im Bild widergespiegelt werden. Schließlich realisierte ich, dass dies keine Kleinigkeit mehr war, und dass ein korrektes Verständnis der Persönlichkeit Gottes und Seines Sohnes wertvolles Licht birgt, das im Kontext einer gleichrangigen, gleich-ewigen Dreieinigkeit nicht verstanden werden würde.

Erst als ich die Sohnschaft und die volle Erkenntnis meines Wertes durch den Vater vollständig anerkannt hatte, begann der Heilige Geist, mein Leistungsdenken auf den tieferen Ebenen zu durchdringen. Der Grund, warum ich den wörtlichen Vater und Sohn vorher nicht hatte akzeptieren können, lag daran, dass mein Denken geschichtet war, wie es hier zu sehen ist:

Ich hatte nicht bemerkt, dass, obwohl der Vater mich als Sohn vollständig anerkannte, meine christliche Erfahrung immer noch von meinem natürlichen Wunsch bestimmt war, meinem Vater als ein Knecht zu dienen. Ich dachte, ich hätte es angenommen, aber diese tieferen Schichten waren für mich immer noch unsichtbar und veranlassten mich, die leistungsbezogene Frage an Jesus zu stellen. Ohne es überhaupt zu merken, bat ich Jesus, mir Seine Göttlichkeit durch Seine innewohnende Kraft zu beweisen und nicht durch Seine Beziehung zum Vater. Eigentlich war ich nicht vollständig bekehrt. Ich war immer noch gefangen in der Lüge „Keineswegs wirst du sterben". Ich habe jetzt angefangen zu verstehen, was Jesus meinte, als Er als Antwort auf Petrus' Anerkennung von Ihm als den „Sohn des lebendigen Gottes" sagte:

Jesus antwortete und sprach zu ihm: Gesegnet bist du, Simon Barjona! Denn Fleisch und Blut hat es dir nicht offenbart, sondern mein Vater, der im Himmel ist. Matthäus 16,17

Fleisch und Blut (die natürliche Menschlichkeit) können die Gleichrangigkeit Jesu mit dem Vater nicht erfassen auf einer Beziehungsbasis, weil die menschliche Natur von der Lüge geprägt ist: „Keineswegs werdet ihr sterben.“

Als ich aber die Worte meines Vaters anerkannte, dass ich Sein geliebter Sohn bin, und so zu leben begann, als ob ich es wirklich glaubte, war ich bereit, mir den wahren Christus offenbaren zu lassen.

Geborgen in der Liebe meines Vaters ist es mir möglich, zuerst einmal zu erkennen, dass Jesus wirklich der Sohn Gottes ist, der in der Ewigkeit vom Vater geboren wurde, und dass Er alles vom Vater empfangen hat. Ich kann dann tatsächlich erkennen, dass es wahrlich die Person Christi ist, Seine Identität, die der Weg zum Vater ist. Diese Realität hat mir eine überströmende Freude gebracht. Ich weiß, dass dies die Wahrheit ist, und sie hat mich frei gemacht. Ich habe die kostbare Perle gefunden und werde alles verkaufen, um sie zu besitzen. Satan hat versucht, Jesus als meinen Tröster vor mir zu verbergen, aber jetzt hat mein Vater mir Seinen Sohn offenbart und ich habe das ewige Leben gefunden, weil ich den Vater und den Sohn wahrhaft erkannt habe.

Das Annehmen dieser Wahrheit hat mich auch erkennen lassen, dass ich gegen Gott gesündigt und Seine Gebote gebrochen habe. Ich hatte einen Christus nach meiner eigenen Vorstellung angebetet. Ich hatte die Bedingungen diktiert, wer genau Christus sein sollte. Ich erlaubte Ihm nicht, sich zu offenbaren, wie Er wirklich ist. Dafür schäme ich mich und bereue es. Auch als Pastor habe ich den Menschen eine falsche Gottesvorstellung präsentiert, eine Sichtweise, die kein vollständiges Verständnis von Gerechtigkeit durch Glauben hervorbringt, die familiäre Beziehungen verzerrt und den Geist der Weissagung negativ beeinflusst. Ich bitte solche Menschen um Vergebung und bete, dass Gott meine Sünde durch das kostbare Blut Seines Sohnes auslöscht.

An meine Gemeindefamilie und meine Freunde: Ich weiß, dass ich für viele von euch völlig absurd klingen muss, aber meine Angst vor solchen Gedanken bedeutet nichts im Vergleich zu der Wahrheit, den wahren Jesus auf der Straße nach Damaskus gefunden zu haben.

Einige mögen das Gefühl haben, dass ich in meinem Buch die Gemeinde in Bezug auf die Dreieinigkeitslehre angegriffen habe. Ich liebe die Gemeinde der Siebenten-Tags-Adventisten, und als ein loyaler Sohn der Gemeinde sage ich deutlich, dass dies nicht meine Absicht ist. Ich kann niemanden für genau die Dinge angreifen, die ich selbst getan habe. Ich werde keinen Mann oder keine Frau für genau die Dinge verurteilen, an denen ich selbst schuldig bin.

Ich bete aufrichtig, dass du dein Herz durchforschst und dir die volle Sohnschaft oder Tochterschaft zugestehst, damit der Vater dir Seinen Sohn wahrhaft offenbaren kann. Für diejenigen, die glauben – Er ist kostbar!