Gottes Beziehung zu Dir

veröffentlicht Jan 16, 2014 von Jutta Deichsel in Gott liebt Dich Treffer: 810

Ich will ihnen in meinem Haus und in meinen Mauern einen Ort und einen Namen geben, besser denn Söhne und Töchter, einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll.

Jesaja 56, 5

Gott betrachtet uns als seine Kinder. Er hat uns aus der Welt, in der man gedankenlos in den Tag hineinlebt, erlöst und uns in seine Familie aufgenommen als Söhne und Töchter des himmlischen Königs. Er lädt uns ein, ihm noch stärker zu vertrauen als ein Kind seinem irdischen Vater. Eltern lieben ihre Kinder; die Liebe Gottes jedoch ist umfassender, als menschliche Liebe je sein kann — sie ist unermesslich. Wenn also irdische Eltern wissen, wie sie ihren Kindern gute Gaben geben können, wie viel mehr wird dann unser Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn darum bitten!

{BRG 109.4} 

 

Hege nie das Gefühl, der Heiland sei ferne; er ist stets nahe. Seine liebevolle Gegenwart umgibt dich. Suche ihn als den Einen, der wünscht, von dir gefunden zu werden. Er wünscht, daß du nicht nur den Saum seines Gewandes berührst, sondern daß du mit ihm in ständiger Gemeinschaft wandelst.

{FA 87.4}

 

Überall und zu allen Zeiten, in allen Kümmernissen und Anfechtungen, wenn der Ausblick dunkel erscheint und die Zukunft verwirrend und wir uns hilflos und allein fühlen, wird Gott den Tröster, den Heiligen Geist senden als Antwort auf unsere gläubigen Gebete. Die Verhältnisse mögen uns von allen Freunden trennen, aber kein Umstand und keine Entfernung vermag uns von dem himmlischen Tröster zu trennen. Wo immer wir sind, wo immer wir hingehen, ist er uns stets zur Seite, um uns zu stützen und zu kräftigen, um uns beizustehen und zu ermutigen.

Das Leben Jesu 668 (1995), (DG 29,1)

 

 

Erzählt den Traurigen von einem mitfühlenden Erlöser ... Er blickt voll Mitleid auf Menschen, die glauben, dass sie ein hoffnungsloser Fall sind. Während die Seele mit Angst und Terror erfüllt ist, kann sie das zärtliche Mitleid Christi nicht wahrnehmen. 

 {ICP2 413.2}

 

Wenn wir unsere Sorgen und Nöte äußern, berührt das sein liebevolles Herz. Bringt alles zu ihm, was eure Seele belastet. Nichts ist zu schwer zu tragen für ihn, denn er hält die ganze Welt in seiner Hand. Alles, was im Universum vor sich geht, untersteht seiner Herrschaft. Und nichts, was in irgendeiner Weise unseren Seelenfrieden berührt, ist ihm zu gering, um sich darum zu kümmern. Kein Kapitel in unserer Lebenserfahrung ist für ihn zu dunkel, um es zu lesen, und kein Problem ist für ihn zu schwierig zu lösen. Nicht einmal den Geringsten seiner Kinder kann ein Leid zustoßen, ohne dass ihr himmlischer Vater es merkt, keine seelische Belastung, keine Freude, kein Gebet, das über ihre Lippen geht, woran er nicht unmittelbar Anteil nimmt ... Die Beziehung zwischen Gott und einer jeden Seele ist so persönlich und so direkt auf diesen Menschen bezogen, dass es den Anschein hat, als gäbe es keinen anderen Menschen auf der Erde, für den er sorgt, und keine andere Seele, für die er seinen geliebten Sohn gegeben hat. 

Steps to Christ 100 (1892). {ICP2 83.

 

Dein Leben ist in den Augen Gottes sehr viel wert. Er hat eine Aufgabe für dich. Du erkennst sie jetzt noch nicht, aber gehe deinen Weg im Vertrauen und sage kein einziges Wort, das Jesus traurig stimmen könnte, weil es sonst zeigt, dass du dich vor ihm fürchtest. Lege deine Hand in die seine. Er reicht sie dir aus dem Himmel und erwartet, dass du die deine vertrauensvollhineinlegst. Jesus ist voller Liebe für uns! Die Verheißungen der Bibel sind Nelken, Rosen und Lilien aus dem Garten des Herrn. 

{ICP2 418.5}

 

Die Frau, die den Richter bedrängte, ihr Gerechtigkeit zu verschaffen, hatte den Ehemann verloren. Arm und ohne Freunde, hatte sie keine Möglichkeit, wieder in den Besitz ihres verlorenen Vermögens zu gelangen. Ebenso hat der Mensch durch die Sünde die Verbindung zu Gott verloren. Aus eigener Kraft kann er das Heil nicht erlangen. Christus jedoch bringt uns dem Vater nahe: Die Auserwählten Gottes liebt er von ganzem Herzen. Er hat sie “von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht” berufen (1.Petrus 2,9), damit sie ihn loben und selbst als Licht im Dunkel dieser Welt leuchten. Der ungerechte Richter hatte keinerlei Interesse an der Witwe, die ihn so dringend um Hilfe bat. Nur um ihr erbarmungswürdiges Drängen nicht länger anhören zu müssen, verhalf er ihr zu ihrem Recht gegen ihren Gegner. Gott dagegen liebt seine Kinder mit unendlicher Liebe. Seine Gemeinde ist ihm das Teuerste auf Erden.

{BRG 131.3} 

 

Die Heilige Schrift zeigt uns Gott in seiner erhabenen Höhe – nicht untätig, nicht schweigend oder einsam, sondern umgeben von tausendmal tausend und zehntausendmal zehntausend heiliger Wesen (Daniel 7,10), die darauf warten, seinen Willen zu tun. Durch Kanäle, die wir nicht erkennen können, steht er mit seinem ganzen Reich in Verbindung, aber auf unserer kleinen Welt sind die Menschen, für die er seinen einzigartigen Sohn opferte, der Mittelpunkt seiner Teilnahme und der des ganzen Himmels. Gott beugt sich von seinem Thron herab, um das Rufen der Unterdrückten zu hören; er antwortet auf jedes aufrichtige Gebet: „Hier bin ich!“. Er richtet die Bedrückten und Erniedrigten auf. Von allen unseren Leiden wird er betrübt; werden wir versucht oder geprüft, so ist ein Engel bereit, uns beizustehen.

Das Leben Jesu 348 f (1995), (DG 27, 3)

 

Lebe in enger Beziehung mit deinem auferstandenen Herrn, und er wird dich fest an seiner Hand halten und dich nie wieder loslassen. ErkenneGottes Liebe zu uns und vertraue ihr, dann bist du sicher und geborgen. Diese Liebe schirmt uns zuverlässig ab gegen alle Verführungskünste und Angriffe Satans, denn “Gott, der Herr, ist wie eine starke Festung: Wer auf ihn vertraut, ist in Sicherheit.” Sprüche 18,10 (Hfa).

{DG 200.2}

 

Nun erkennen wir, dass die Zinne erreicht werden kann, dass Gott oben auf der Leiter steht und mit ausgebreiteten Armen jedem Menschen hilft, der in das ewige Reich Gottes kommen möchte. Sein heiliger Name sei hoch gelobt! Ihr Bewohner dieser Erde, preist ihn! Warum? Weil Jesus Christus, dessen langer menschlicher Arm die ganze Menschheit umarmt, während er mit seinem göttlichen Arm den Thron des Allmächtigen umklammert, den Abgrund mit seinem eigenen Leib überbrückt hat. Dieses [winzige] Atom, unsere Welt, die durch die Sünde vom Kontinent des Himmels getrennt und zu einer Insel wurde, wird wieder in seine ursprüngliche Stellung gesetzt, weil Christus den Abgrund überbrückt hat — ja, er selbst ist die Brücke! Ist eine Seele in Gefahr? Gott steht schon bereit, ihr zu helfen. Und alle Engel des Himmels werden ausgesandt, um ihr beizustehen. Manuskript 5, 1891.

{CS 80.5}